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Letzter Flug aus griechischen Flüchtlingslagern kommt in Hannover an

© AP Photo / Yorgos KarahalisAsylsuchende (Archiv)
Asylsuchende (Archiv) - SNA, 1920, 21.04.2021
Asylsuchende (Archiv)
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Ein vorerst letztes Mal soll an diesem Donnerstag ein Flugzeug schutzbedürftige Menschen aus griechischen Flüchtlingslagern nach Deutschland bringen, meldet die Nachrichtenagentur DPA am Mittwoch unter Berufung auf das Innenministerium in Hannover.
Es sei gelungen, fast 3000 Menschen aus den erbärmlichen Zuständen in den Lagern auf den griechischen Inseln herauszuholen, sagte Niedersachsens Innenminister Boris Pistorius gegenüber der DPA.
„Deutschland sollte in dieser Frage weiter vorangehen, gerade angesichts der aktuellen Umstände in den Lagern insbesondere nach dem verheerenden Brand im vergangenen September“, zitiert die Agentur den SPD-Politiker.
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Deutschland hat den weitaus größten Teil der von den griechischen Inseln geholten Menschen aufgenommen. Pistorius betonte, dass dieser Umstand bei einem weiteren Engagement Deutschlands eine Rolle spielen müsse.
„Es ist jetzt wichtig, nicht nur selbst etwas zu tun, sondern insbesondere auch die anderen europäischen Staaten an ihre humanitären Pflichten zu erinnern.“
Vor einem Jahr wurden zunächst unbegleitete Minderjährige aus den heillos überfüllten griechischen Flüchtlingslagern auf den Ägäis-Inseln Samos, Chios und Lesbos geholt, hieß es von dem Amt. Kinder und Jugendliche wurden für eine zweiwöchige Quarantäne an einem gut geeigneten Ort betreut und bekamen medizinische und psychologische Hilfe.
Danach wurden sie in Niedersachsen und anderen Bundesländern in die Obhut von Jugendämtern gegeben. Dort sei für eine kindeswohlgerechte Unterbringung in geeigneten Einrichtungen oder bei geeigneten Personen gesorgt worden.
Deutschland habe insgesamt 53 unbegleitete Minderjährige aufgenommen. 16 davon blieben in Niedersachsen. Auch 243 behandlungsbedürftige Kinder und deren Familienangehörige – insgesamt 1035 Menschen – wurden nach Deutschland geholt. Davon blieben 71 Personen in Niedersachsen.
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Die Bundesregierung hatte außerdem zugesagt, weitere 1553 Menschen aufzunehmen. Das sind 408 Familien, die in Griechenland als schutzbedürftig anerkannt wurden. Mit Stand Anfang dieser Woche wurden aus diesem Kontingent 1423 Menschen aufgenommen, von denen 207 in Niedersachsen blieben. Vor ihrer Verteilung auf die Bundesländer kamen sie überwiegend zentral in Niedersachsen im Grenzdurchgangslager Friedland unter. Insgesamt hat Niedersachsen dem Ministerium zufolge 329 Menschen aus Griechenland aufgenommen.
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