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Chipkrise in Autoindustrie: Daimler schickt Tausende Mitarbeiter in Kurzarbeit

© SNA / Alexej KudenkoMitarbeiter eines Daimler-Werks
Mitarbeiter eines Daimler-Werks  - SNA, 1920, 21.04.2021
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Der Autobauer Daimler schickt Tausende Mitarbeiter erneut in die Kurzarbeit. Betroffen sind die Beschäftigten in zwei Mercedes-Werken in Rastatt und Bremen. Grund sind weltweite Engpässe bei Lieferungen von wichtigen elektronischen Bauteilen.
Nach Angaben der Deutschen Presse-Agentur ist die Kurzarbeit von diesem Freitag an zunächst bis Ende kommender Woche beantragt worden. Im Bremer Werk sind mehr als 12 000 Mitarbeiter beschäftigt, in Rastatt arbeiten rund 6500 Menschen. Ausgenommen von der Kurzarbeit sind nach DPA-Angaben Mitarbeiter in strategischen Projekten und sogenannten Grundfunktionen, dazu zählt Daimler etwa die Bereiche Instandhaltung und Versorgung sowie Qualifizierungsthemen.
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Die Mitarbeiter beider Werke sowie des Standorts im ungarischen Kecskemét waren bereits Anfang des Jahres wegen der Engpässe bei Computerchips in die Kurzarbeit geschickt worden. Nach Angaben der Nachrichtenagentur Reuters hatten die Chip-Hersteller eine viel höhere Nachfrage aus der Elektronik- und Computerindustrie, die sie bevorzugt bedienten.
Die weltweiten Probleme beim Nachschub von Elektronik-Chips zwingen auch andere Autokonzerne seit Wochen zu Unterbrechungen der Produktion. Zuletzt hatte beispielsweise Volkswagen Tausende Beschäftigte im Werk in Emden in die Kurzarbeit geschickt.
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