Flugzeugunglück in Brasilien: Pilot stirbt bei Bruchlandung von Privatjet

© AFP 2022 / Minas Gerais Fire DepartmentRettungsdienste am Ort des Flugzeugunglücks in Pampulha
Rettungsdienste am Ort des Flugzeugunglücks in Pampulha - SNA, 1920, 21.04.2021
Ein Learjet 35 mit drei Menschen an Bord ist am gestrigen Dienstag bei der Landung auf dem Flughafen Pampulha im Südosten Brasiliens von der Landebahn abgekommen. Das Fahrwerk der Maschine soll während des Landevorgangs eingefahren gewesen sein.
Der Co-Pilot des Privatjets ist bei dem Unfall verstorben, zwei weitere Menschen konnten lebend aus der Maschine geborgen worden.
„Bei dem Flugzeugunglück am Flughafen Pampulha ist einer der Piloten gestorben, zwei weitere Menschen erlitten Verletzungen. Nach Angaben der Rettungskräfte handelt es sich bei dem Toten um den 76-jährigen Co-Piloten Eustáquio Avelar“, teilt die Betreibergesellschaft des Flughafens laut örtlichen Medien mit.
Der 28-jährige Flugkapitän Gabriel dos Santos Nazaret wurde schwerverletzt mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen. Das dritte Besatzungsmitglied befand sich zum Unfallzeitpunkt im Passagierraum und kam mit Blessuren davon.
Medien berichten, die achtsitzige Maschine aus dem Jahr 1976 habe vor dem Unglück einen Testflug nach einer Wartung absolviert. Die Flughafenfeuerwehr berichtet, das Fahrwerk des Privatjets sei bei der Landung eingefahren gewesen, weshalb die Maschine über die Landebahn hinausgerutscht und in ein angrenzendes Gehölz geprallt sei. Die Unfallursache stehe offiziell aber noch nicht fest. Die Luftfahrtaufsicht hat Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen.
Passagierjets der Fluggesellschaft KLM (Archivbild) - SNA, 1920, 20.04.2021
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