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Kritik am Bundesrat: Schweizer Hochschulen kritisieren Lockerungen im Präsenzunterricht

© AFP 2021 / FABRICE COFFRINICampus der EFPL in Lausanne (Archivbild)
Campus der EFPL in Lausanne (Archivbild) - SNA, 1920, 20.04.2021
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Seit Montag gelten in der Schweiz Lockerungen bei den Corona-Maßnahmen. Neben der Öffnung von Außenterrassen in Restaurants und der Erlaubnis für Veranstaltungen können sich nun auch wieder Studierende in den Präsenzunterricht begeben. Die 50-Personen-Regel löst jedoch viel Kritik aus: Die Hochschulen sehen viele Probleme.
Am 19. April lockerte die Schweizer Regierung in Absprache mit den Kantonen sämtliche Corona-Einschränkungen. So dürfen beispielsweise die Terrassen von Restaurants wieder öffnen, Veranstaltungen dürfen sowohl in Innen- wie in Außenbereichen stattfinden und auch der Präsenzunterricht wird eingeschränkt wieder zugelassen. Dabei sind die Lehrveranstaltungen auf eine Obergrenze von 50 Personen pro Kurs festgelegt.
Lockerungen in Lausanne nach dem Teil-Lockdown wegen Corona-Ausbreitung, 19. April 2021 - SNA, 1920, 20.04.2021
Lockerungen in der Schweiz: Gastronomie, Theater und Kinos machen die Türen auf
Dies löst jedoch Kritik von den Hochschulen aus. Die Universitäten seien gerade aufgrund dieser Obergrenze vor neue Herausforderungen gestellt. Die verschiedenen Institute müssten nun abwägen, welche Lehrveranstaltungen sich in einem solchen Kontext lohnen und welche nicht, schreibt das Schweizer Radio und Fernsehen (SRF). Die Generalsekretärin von Swissuniversities, der Dachorganisation der Schweizer Hochschulen, Martina Weiss, sagte dem SRF dazu:
„Wir hätten es begrüßt, wenn der Bundesrat auf eine Obergrenze verzichtet hätte.“
Martina Weiss
Generalsekretärin Swissuniversities

Wunsch nach Planungssicherheit

In der Angst vor einem dauerhaften „Hin Und Her“ werden die verschiedenen Universitäten mit verschiedenen Ansätzen an die Öffnung herangehen. Weiss erinnert auch daran, dass Mitte März Öffnungsschritte mit einer 15-Personen-Grenze diskutiert wurden. Man habe mit den Öffnungsschritten zwar gerechnet, doch sei die Unsicherheit bis zum Ende groß gewesen.
Die Kritik reicht auch bis in die sozialen Netzwerke. Da sowohl Studierende als auch Dozierende sich mehr Planungssicherheit wünschen, scheint dieser Öffnungsschritt irrational zu wirken.
Jedoch sind auch hier die Reaktionen vielfältig. Während sich einige über die Irrationalität beklagen, scheinen sich andere zu freuen, dass der Präsenzunterricht wieder losgehen kann.
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