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Aus Protest gegen Freisetzung nuklearen Wassers: Südkoreanische Studenten rasieren sich Köpfe

© AFP 2021 / JUNG YEON-JEProtest gegen Freisetzung des nuklearen Wassers in Südkorea
Protest gegen Freisetzung des nuklearen Wassers in Südkorea - SNA, 1920, 20.04.2021
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Ungefähr 30 Studenten haben sich in der Nähe der japanischen Botschaft in Seoul versammelt und sich die Köpfe rasieren lassen, um gegen Japans Entscheidung zu protestieren, radioaktives Wasser ins Meer zu leiten.
Obwohl Versammlungen von mehr als 10 Personen im Land aufgrund von Corona-Beschränkungen nicht erlaubt sind, haben die Behörden diese Veranstaltung nicht verboten. Berichten zufolge zerstreute die Polizei Teile der Menschenmenge, ließ den Protest jedoch weitergehen.
Jüngsten Berichten zufolge hatte Tokio beschlossen, rund 1,25 Millionen Tonnen gereinigtes Abwasser aus dem 2011 havarierten Atomkraftwerk Fukushima in den Ozean freizusetzen, da das Kraftwerk keine Speicherkapazität mehr habe. Trotz der Bedenken der Nachbarstaaten sagte die japanische Führung wiederholt, dass es keine negativen Auswirkungen auf die Umwelt oder die menschliche Gesundheit geben würde.

Haare schneiden aus Protest

Das ist nicht das erste Mal, dass südkoreanische Aktivisten sich aus Protest ihre Haare abrasierten. 2016 protestierten sie auf solche Weise gegen die Entscheidung der Regierung, das US-amerikanische THAAD-Raketensystem im Land einzusetzen. Zwei Jahre später rasierten sich Frauen bei einer Massendemonstration von etwa 40.000 Menschen ihren Kopf, um gegen Sexismus und versteckte Kameras in Toiletten und Umkleidekabinen, die sie heimlich filmten, zu protestieren.
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