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Nach massiver Kritik: Unternehmer nehmen „Pinky Gloves“ für Frauen vom Markt

© Foto : @pinky_gloves / InstagramWerbefoto aus dem Instagram-Profil der Firma Pinky Gloves
Werbefoto aus dem Instagram-Profil der Firma Pinky Gloves - SNA, 1920, 20.04.2021
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Zwei Männer wollten den Frauen in Deutschland mit den sogenannten „Pinky Gloves“ - rosa Handschuhen - das Leben während der Regelblutung offenbar erleichtern. Die Geschäftsidee kam nicht gut an, noch mehr: sie kassierte massiven Shitstorm. Nun steigen die Unternehmsngründer aus.
„Wir hören auf mit #pinkygloves“, heißt es auf der Webseite des Start-Ups, dessen Misserfolg so gut wie vorprogrammiert zu sein schien. „Wir hatten zu keinem Zeitpunkt vor, jemanden zu diskreditieren oder einen natürlichen Prozess zu tabuisieren. Die Entwicklung unseres Produkts und die Kommunikation dazu war nicht durchdacht.“
Das Produkt stand in den letzten Wochen in heftiger Diskussion, nachdem seine Erfinder es in der TV-Show „Die Höhle der Löwen“ vorgestellt hatten. Es handelt sich um pinkfarbene Gummihandschuhe für die Entfernung und die Entsorgung von Hygieneartikeln während der Regelblutung. Damit sollte ein vermeintliches Frauenproblem gelöst werden.
Im Internet zeigten sich aber viele verärgert und nannten das Produkt wegen des weiteren Mülls wenig nachhaltig und wegen der mangelnden Nutzens sexistisch. Zwei Männern wurde unter anderem vorgehalten, Frauen belehren zu wollen, dass sie ihre Hygieneartikel nicht mit bloßen Händen entfernen müssten. Als Alternative schlugen Feministinnen zum Scherz vor, Handschuhe für Männer zum Zweck der Selbstbefriedigung zu entwickeln. In mehreren Artikeln trugen auch die Medien zur Diskussion bei.
Weiter schreiben die Gründer Eugen Raimkulow und sein Mitgeschäftsführer Andre Ritterswürden, dass sie einer heftigen Welle an Hass, Mobbing und Gewaltandrohungen, bis hin zu Morddrohungen, ausgesetzt seien. „Bitte hört damit auf, uns, unsere Familien und Unterstützer:innen anzugreifen und zu bedrohen“, bitten sie zum Schluss.
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