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Situation um Ostukraine: US-Außenministerium bezeichnet Russland als „Aggressor“

© AP Photo / Nicholas KammSprecher des US-Außenministeriums Ned Price
Sprecher des US-Außenministeriums Ned Price - SNA, 1920, 20.04.2021
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Laut dem Sprecher des US-Außenministeriums Ned Price betrachtet die Behörde Russland im Kontext der Situation an der russisch-ukrainischen Grenze als „Aggressor“.
Das Ministerium sehe keine Anzeichen dafür, dass Kiew Schritte unternommen habe, um Spannungen zu provozieren. Er bestätigte, dass die USA „zutiefst besorgt über die aggressiven Aktionen und Rhetorik der Russischen Föderation gegen die Ukraine“ seien.
„Lassen Sie mich eines klarstellen: Russland ist der Aggressor hier. Wir haben keine Anzeichen dafür gesehen, dass die Ukraine Provokationen oder Spannungen hervorruft. Was wir gesehen haben, ist eine russische Desinformationskampagne, mit der die Ukraine für vom Kreml begangene Handlungen fälschlich beschuldigt werden soll", sagte Price bei einem Briefing am Dienstag.
Zu diesem Schluss sei das Ministerium gekommen, weil Moskau russische Truppen auf der Krim und an den Grenzen der Ukraine aufgebaut und andere Aktionen an der Kontrolllinie unternommen haben soll. Man sehe jetzt „die Präsenz russischer Truppen auf einem Niveau, das seit der russischen Invasion im Jahr 2014 nicht mehr gesehen wurde“, so der Sprecher.

Truppenbewegungen an der Grenze zur Ukraine

In letzter Zeit haben die westlichen Staaten ihre Besorgnis in Bezug auf angeblich zunehmende „aggressive Aktivitäten“ seitens Russlands in der Ukraine zum Ausdruck gebracht. Washington sprach von einer vermutlichen Bewegung der russischen Streitkräfte auf der Krim und an der östlichen Grenze zur Ukraine.
Moskauer Kreml in der Nacht (Archivbild) - SNA, 1920, 07.04.2021
„Bedrohen niemanden“: Russland behält Truppenstationierung an Grenze zur Ukraine bei
Kreml-Sprecher Dmitri Peskow betonte in Bezug darauf, die Bewegungen der russischen Truppen auf dem Territorium Russlands sollten andere Staaten nicht beunruhigen, weil sie keine Bedrohung für diese Länder darstellen würden. Die Geschehnisse im Donbass seien ein interner ukrainischer Konflikt, an dem die russischen Truppen nie beteiligt gewesen seien.
Das russische Außenministerium bekräftigte wiederum, Russland sei an keinem Konflikt mit der Ukraine und vor allem an keinem militärischen Konflikt interessiert. Moskau hofft laut dem stellvertretenden Außenminister Andrej Rudenko, dass die Ukraine „Besonnenheit zeigt und keine Schritte unternimmt, die einen Konflikt provozieren könnten“.
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