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Neues Bild von Hubble: Galaxis aus 100 Millionen Lichtjahren zum Wundern nah

CC BY 4.0 / ESA/Hubble & NASA, J. Maund / Foto der Spiralgalaxie NGC 4603
Foto der Spiralgalaxie NGC 4603 - SNA, 1920, 20.04.2021
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Dem Hubble-Weltraumteleskop ist die Nahaufnahme einer Galaxie in über 100 Millionen Lichtjahren Entfernung zu unserer Milchstraße gelungen. Eine Sternwelt erscheint in wundersamer Pracht.
Die Spiralgalaxie NGC 4603 im Sternbild Zentaur ist so unvorstellbar weit weg von unserer Milchstraße, durch die Aufnahme des Hubble-Teleskops kommen wir aber in den Genuss ihrer Schönheit. Aus hellen blauen Jungsternen bestehen die Arme dieser Galaxie, die sich gemächlich vom leuchtenden Kern weg schlängeln. Das, was auf dem Foto in Form verworrener rotbrauner Fäden erscheint, sind Staubstreifen, die aus dichten Staubwolken bestehen und so das Sternlicht dieser Galaxie vernebeln.
Es ist nicht das erste Mal, dass Hubble die Spiralgalaxie vor die Linse bekommt. In den allerletzten Jahren des 20. Jahrhunderts beobachteten Astronomen mithilfe des Weltraumteleskops die Anzeichen einer besonderen Kategorie von veränderlichen Sternen bekannt als Cepheiden. Dieser Sterntypus ist für die Wissenschaft besonders bedeutsam, denn die Cepheiden leuchten und verdunkeln sich in regelmäßigen Zeitabständen, weshalb die Forscher deren Entfernung zur Erde sehr präzise messen können.
Diese Erkenntnisse werden wiederum zur Grundlage für weitere Entfernungsmessungen im Universum. Unter anderem diese Daten ermöglichten es Georges Lemaître und Edwin Hubble, den Nachweis für die Ausbreitung des Universums zu führen.
Cirrusnebel - SNA, 1920, 03.04.2021
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