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Nachtnews: Corona-Warn-App wird ausgebaut, Großbrände in Südafrikas Metropole

© CC0 / Free-PhotosWas in der Nacht geschah
Was in der Nacht geschah - SNA, 1920, 20.04.2021
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CDU-Bundesvorstand für Laschet als Kanzlerkandidaten; Corona-Pandemie ist Gift für die Integration; Corona-Warn-App wird mit Check-in-Funktion und Impfpass ausgebaut; J&J-Produktion in US-Werk nach Panne gestoppt; Homeoffice-Potenzial der deutschen Wirtschaft weitgehend ausgeschöpft; Großbrände in Südafrikas Metropole verwüsten Uni und Hospital
SNA präsentiert Ihnen in Kürze, was in der Nacht zum Dienstag geschehen ist.

CDU-Bundesvorstand für Laschet als Kanzlerkandidaten

Der CDU-Vorsitzende Armin Laschet soll nach dem Willen des Bundesvorstandes seiner Partei Kanzlerkandidat der Union werden. Das hat das Führungsgremium in der Nacht in einer digitalen Sondersitzung entschieden. 31 Vorstandsmitglieder stimmten für Laschet und neun für seinen Kontrahenten, CSU-Chef Markus Söder. Es gab sechs Enthaltungen. Damit ist der tagelange Machtkampf um den Spitzenposten für die Bundestagswahl im September voraussichtlich entschieden, weil die CSU diese Frage zuvor in die Hand der CDU gelegt hatte.

Corona-Pandemie ist Gift für die Integration sagt Studie

Die Einschränkungen durch die Corona-Pandemie gefährden die Integration von Zuwanderern in Deutschland massiv. Zu diesem Schluss kommen Experten in einer heute veröffentlichten Studie der Friedrich-Alexander Universität Erlangen-Nürnberg. Petra Bendel warnte davor Errungenschaften, die man in den vergangenen sechs, sieben Jahren erzielt habe, drohten zu versanden, wenn man nicht entsprechend gegensteuere. Der Zugang zu Schulbildung, Sprach- und Integrationskursen sei für Eingewanderte und ihre Nachkommen besonders schwierig, zumal es vielfach an WLAN, Tablets oder Computern fehle und die Unterstützung durch Ehrenamtliche bedingt durch die Pandemie stark zurückgegangen sei. Dies gelte besonders für geflüchtete Kinder.

Corona-Warn-App wird mit Check-in-Funktion und Impfpass ausgebaut

Die offizielle Corona-Warn-App des Bundes wird mit einer neuen Funktionen zur Pandemiebekämpfung ausgebaut. So wird die neueste Version 2.0 der Smartphone-App, die spätestens am Mittwoch zum Download bereitstehen soll, um eine Check-in-Funktion erweitert. Damit sollen vor allem risikoreiche Begegnungen von Menschen in Innenräumen besser erfasst werden. In künftigen Versionen soll, noch vor Beginn der Sommerferien, auch ein digitales Impfzertifikat angezeigt werden können. Anwender könnten damit nachweisen, dass sie vollständig geimpft worden sind. Außerdem sollen in der App die Ergebnisse von Schnelltests angezeigt werden können.
Winfried Kretschmann (Archivbild) - SNA, 1920, 28.02.2021
Kretschmann: Corona-Warn-App wegen Datenschutz „nur eine Krücke”

Johnson & Johnson-Produktion in US-Werk nach Panne gestoppt

Nach einer Panne bei der Herstellung des Corona-Impfstoffs von Johnson & Johnson hat die US-Arzneimittelbehörde FDA einen Produktionsstopp in dem betroffenen Werk in den USA gefordert. Die Firma „Emergent Bio Solutions“, die das Werk in Baltimore im US-Bundesstaat Maryland betreibt, erklärte in einer Mitteilung, die FDA habe verlangt, die Produktion bis zum Abschluss einer laufenden Untersuchung auszusetzen. Der US-Pharmakonzern hatte Ende März bereits bestätigt, dass eine Charge seines Impfstoffs in der Produktionsstätte in Baltimore „nicht den Qualitätsanforderungen“ entsprochen habe. Die Firma nannte selbst keine Zahlen. Laut der „New York Times“ waren rund 15 Millionen Impfdosen unbrauchbar.

Homeoffice-Potenzial der deutschen Wirtschaft weitgehend ausgeschöpft

Das Homeoffice-Potenzial der deutschen Wirtschaft ist einer neuen Studie der Krankenkasse DAK-Gesundheit zufolge weitgehend ausgeschöpft. Bezogen auf die Gesamtheit aller Beschäftigten nutzten zwölf Prozent die theoretisch gegebene Möglichkeit zum mobilen Arbeiten nicht, heißt es in der Untersuchung, die der Nachrichtenagentur AFP heute vorlag. Von diesen zwölf Prozent verzichteten jedoch neun Prozent bewusst darauf. Nur drei Prozent waren nicht im Homeoffice, weil der Arbeitgeber es nicht erlaubte. Die Studie des Berliner Iges-Instituts im Auftrag der DAK basiert auf der Befragung von mehr als 7000 Beschäftigten, die im Februar erfolgte.

Großbrände in Südafrikas Metropole verwüsten Uni und Hospital

In Südafrikas Touristenmetropole Kapstadt hat ein seit dem Wochenende wütender Großbrand schwere Schäden verursacht. Das Haus von Südafrikas Arbeitsminister Thulas Nxesi brannte komplett nieder, sieben weitere Häuser von Kabinettsmitgliedern in der Nähe des Parlaments mussten evakuiert werden, erklärte die zuständige Ministerin Patricia de Lille dem TV-Sender ENCA. Betroffen war auch das Universitätsgelände, rund 4000 Studenten mussten ihre Unterkünfte fluchtartig verlassen.
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