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Millionen in der Maskenaffäre: Nüßlein und Sauter haben mehr Provision erhalten - Medienberichte

© AFP 2021 / CHRISTOF STACHEIn Augsburg, Süddeutschland, ist am 2. November 2020 inmitten der anhaltenden neuartigen Coronavirus-Covid-19-Pandemie ein Schild mit der Aufforderung zum Tragen von Gesichtsmasken zu sehen.
In Augsburg, Süddeutschland, ist am 2. November 2020 inmitten der anhaltenden neuartigen Coronavirus-Covid-19-Pandemie ein Schild mit der Aufforderung zum Tragen von Gesichtsmasken zu sehen. - SNA, 1920, 20.04.2021
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Nach übereinstimmenden Informationen von „Süddeutscher Zeitung“, NDR und WDR ist die Dimension der Maskenaffären doppelt so hoch wie bisher bekannt.
Insgesamt sollte die Gruppe um die CSU-Politiker Georg Nüßlein und Alfred Sauter für die Vermittlung von FFP2-Masken 11,5 Millionen Euro Provision erhalten. Zehn Millionen Euro sollen demnach bereits an die Beteiligten überwiesen worden sein. Erst bei der Überweisung weiterer 1,5 Millionen Euro soll die beteiligte Privatbank in Liechtenstein stutzig geworden sein und die Behörden informiert haben.
Zuletzt hatte der Bundestag erneut die Immunität des Abgeordneten Georg Nüßlein aufgehoben. Wegen Geschäften mit Corona-Schutzmasken steht der inzwischen aus der CSU ausgetretene Mann unter Korruptionsverdacht. Nun ist der Weg für weitere Maßnahmen gegen den 52-Jährigen frei. Nach den älteren Informationen hieß es, Nüßlein habe Provisionen in sechsstelliger Höhe für die Vermittlung von Maskengeschäften kassiert. Die Münchner Generalstaatsanwaltschaft ermittelt gegen ihn unter anderem wegen des Anfangsverdachts der Bestechlichkeit und Bestechung von Mandatsträgern.
Georg Nüßlein (Archiv) - SNA, 1920, 15.04.2021
Korruptionsverdacht: Bundestag hebt Immunität des Abgeordneten Nüßlein erneut auf
Auch gegen Bayerns Ex-Justizminister Alfred Sauter (CSU) wird aktuell wegen Korruptionsverdachts ermittelt. Wegen des massiven Drucks infolge der Maskenaffäre ist der der 70-Jährige Sauter inzwischen ebenfalls aus der CSU-Landtagsfraktion auszutreten. In einem Fall hieß es, er habe als Anwalt den Vertrag für Masken-Geschäfte einer Firma mit dem bayerischen Gesundheitsministerium ausgearbeitet und soll dafür eine sechsstellige Provision kassiert haben.
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