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„Werde mich, wann immer es nötig ist, mit Söder abstimmen“ – Laschet spricht als Kanzlerkandidat

© AFP 2021 / TOBIAS SCHWARZCDU-Vorsitzender Armin Laschet hält am 20. April 2021 nach seiner Nominierung als Kanzlerkandidat eine Pressekonferenz in Berlin ab.
CDU-Vorsitzender Armin Laschet hält am 20. April 2021 nach seiner Nominierung als Kanzlerkandidat eine Pressekonferenz in Berlin ab. - SNA, 1920, 20.04.2021
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In einem Statement zu seiner Nominierung als Kanzlerkandidat der Union hat sich CDU-Chef Armin Laschet bei der CSU und Markus Söder für die Unterstützung bedankt.
„Ich danke Markus Söder dafür, dass er der CDU und auch mir persönlich die Unterstützung der CSU und auch des Parteivorsitzenden der CSU zugesagt hat“, sagte Laschet am Dienstagnachmittag in Berlin. Die CSU habe durch ihr Vorgehen am Montag die Entscheidung der CDU ermöglicht. Das sei ein großer Vertrauensbeweis. Sein Verhältnis zum CSU-Vorsitzenden nannte Laschet, der zugleich Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen ist, gut und vertrauensvoll.
CDU-Parteichef Armin Laschet - SNA, 1920, 30.03.2021
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Söder hatte zuvor der CDU die Entscheidung über die Kanzlerkandidatur überlassen. Daraufhin sprach sich der CDU-Vorstand in der Nacht zum Dienstag für Laschet als Kanzlerkandidaten aus. Am Dienstagmittag äußerte Söder sein Verständnis für dieses Votum. „Die Würfel sind gefallen, Armin Laschet wird Kanzlerkandidat der Union“, sagte Söder in einem Statement in München.
In seiner ersten Rede als Kanzlerkandidat betonte Laschet weiter, sein CSU-Kollege werde eine zentrale Rolle für die Union und die Zukunft der Bundesrepublik Deutschland spielen. Laschet selbst werde sich weiterhin „täglich, zweitäglich, wöchentlich und wann immer es nötig ist, mit ihm abstimmen“. Er habe immer den Willen, mit Söder zu gemeinsamen Ergebnissen zu kommen, so Laschet. Am Rande seines Auftritts lobte der 60-Jährige noch die beiden Schwesterparteien CDU und CSU als „einzigartiges Phänomen“. Für den Wahlerfolg müssten CDU und CSU nun als Team in den Wahlkampf gehen. Mit ihrem Modell als Schwesterparteien seien CDU und CSU Stabilitätsanker und Modernisierungsmotor des Landes.

Junge Union setzt Laschet unter Druck

CDU-Generalsekretär Paul Ziemiak lobte anschließend Laschet als „Kanzlerkandidaten der gesellschaftlichen Mitte in Deutschland“. Der nordrhein-westfälische Ministerpräsident sei dazu noch „ein leidenschaftlicher Europäer“, könne führen und zusammenführen. „Armin Laschet ist der richtige Kanzler für Deutschland“, betonte Ziemiak.
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Die Junge Union (JU) zeigt sich dagegen wenig begeistert von Laschets Kandidatur. Die Mehrheit der Landesverbände und der JU-Mitglieder habe sich Söder als Kanzlerkandidaten gewünscht, erklärte der Chef des Unionsnachwuchses, Tilman Kuban, seinerseits gegenüber der DPA am Dienstag. Diese Position habe man auch in allen Gremien vertreten. Nun müsse Laschet „beweisen, dass er zusammenführen kann und es keine Verlierer in der Union gibt“.
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