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Kulturelle Verknüpfungen als Garantie für Versöhnung: Putin zu Beziehung Russland-Deutschland

© SNA / Alexei Druschinin / Zur BilddatenbankRusslands Präsident Wladimir Putin
Russlands Präsident Wladimir Putin  - SNA, 1920, 20.04.2021
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Russlands Präsident Wladimir Putin hat im Vorwort zu dem Buch „Russland lieben lernen“ von Hans-Joachim Frey die gegenseitige Beeinflussung von zwei großen europäischen Kulturen, der von Russland und der von Deutschland, thematisiert, was aus seiner Sicht beiden Ländern geholfen hat, nach dem Zweiten Weltkrieg auf die Versöhnung hinzuarbeiten.
Das Buch würde einem Leser in Russland die Möglichkeit geben, das moderne Leben, die Werte und Bestrebungen des russischen Volkes aus der Perspektive eines Deutschen, einer Person des öffentlichen Lebens, kennenzulernen, schrieb Putin. Auch sei es zu „spüren, wie künstliche, aufgeredete Stereotypen und Propaganda-Klischees weit von der tatsächlichen Wahrnehmung der Menschen entfernt sind, die Russland besucht haben und bestrebt sind, seine Probleme und Errungenschaften objektiv zu bewerten“, hieß es weiter.
„In seiner Arbeit, die in Deutschland bereits große Popularität erlangt hat, betont der Autor wiederholt die enge Verflechtung menschlicher Schicksale, die gegenseitige Beeinflussung von zwei großen europäischen Kulturen – der russischen und der deutschen. Das ist, was uns in vielerlei Hinsicht geholfen hat, die dramatischsten Seiten der Vergangenheit zu erfassen und die schwierigste Aufgabe der historischen Versöhnung nach dem Zweiten Weltkrieg zu lösen. Und heute bringen der Dialog der Zivilgesellschaften und die Kontakte im humanitären Bereich die Völker unserer beiden Länder näher zusammen“, so der russische Staatschef.
Als „ein aufrichtiger Freund, ein tiefer Kenner der Geschichte und Traditionen unseres Landes“ würde Frey viel zur Förderung der humanitären Zusammenarbeit zwischen Russland und Deutschland beitragen, betonte Putin.
„Eine solch fruchtbare, konstruktive Arbeit spiegelte sich auf den Seiten seines Buches wider - in interessanten Geschichten über denkwürdige Ereignisse und Treffen, über großartige Projekte und Initiativen, welche das kulturelle Leben der beiden Staaten bereichert haben“, stellte der russische Präsident fest.
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„Russland lieben lernen“ von Hans-Joachim Frey (55) ist im Juni 2018 im Husum Verlag erschienen und umfasst 360 Seiten. Das Buch war ein großer Erfolg bei deutschen und österreichischen Lesern. In Deutschland wurde es in die Bestsellerliste aufgenommen. Es ist eine aufschlussreiche Lektüre für Leser, die die Verknüpfungen zwischen deutscher und russischer Kultur näher erforschen möchten. Die Mischung aus autobiografischen Elementen und historischen Fakten bietet ein abwechslungsreiches Lesevergnügen und nimmt den Leser mit auf eine spannende Reise durch das breite Spektrum der russischen Kulturszene.
Hans-Joachim Frey begann seine Karriere als künstlerischer Betriebsdirektor der Sächsischen Staatsoper in Dresden. Im Laufe seiner Tätigkeit hat er enge Kontakte zu Russland aufgebaut und sich einen Namen in der deutschen und russischen Kulturszene gemacht. Ein schicksalhaftes Treffen mit Wladimir Putin im Jahr 2009 eröffnete dem internationalen Kulturmanager neue Horizonte, die ihn immer wieder in die russische Hauptstadt Moskau und nach St. Petersburg, aber auch in die reiche Landschaft der Opernhäuser, Orchester und Musikschulen in entlegenen Winkeln des Landes führten. Frey hat zahlreiche Theaterprojekte in Russland inszeniert, u.a. 2011 an der Moskauer Boris Pokrowski-Kammeroper „Zar und Zimmermann“. Seit 2018 ist Frey Leiter des neuen Kultur- und Festivalzentrums in der russischen Schwarzmeerstadt Sotschi.
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