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Kreml ruft Westen zu Verzicht auf Anti-Russland-Massenpsychose auf

© SNA / Vitaliy BeloysovMoskauer Kreml (Archivbild)
Moskauer Kreml (Archivbild) - SNA, 1920, 20.04.2021
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Der Westen soll laut Aussagen des Kreml-Sprechers Dmitri Peskow auf die „antirussische Massenpsychose“ verzichten und einen konstruktiven Dialog führen.
Auf eine Journalistenfrage, wie der Kreml die aktuelle Lage in der Weltarena einschätzt und ob es eine Zuspitzung in den Beziehungen zwischen Russland und einer Reihe von Ländern gibt, antwortete Peskow am Dienstag wie folgt:
„Hier kann man wohl nur alle dazu aufrufen, sich zu beruhigen und auf eine solche antirussische Massenpsychose zu verzichten und ruhig und konstruktiv einen Dialog zu führen, um jene Diskrepanzen, die es gibt, zu bereinigen.“
Ferner sagte er: „Tatsächlich entsteht in der letzten Zeit eine bestimmte Spannung. Russland ist aber keineswegs der Initiator dieser Spannung. Aber andererseits reagiert Russland natürlich immer auf irgendwelche unfreundlichen Ausfälle.“
Peskow verwies auf die Situation in Tschechien, wo die antirussische Stimmung vor dem Hintergrund des diplomatischen Skandals, der mit der Explosion in einem Munitionslager in der Ortschaft Vrbětice im Jahr 2014 verbunden ist, geschürt wird.
„Absolut richtige Formulierungen kommen aus dem Außenministerium, weil diese Entscheidung und diese haltlosen und unbegründeten Vorwürfe unserer tschechischen Opponenten natürlich ungeheuerlich sind. Sie sind weder zu verstehen noch zu analysieren“, so Peskow.
Er betonte ferner, dass Russland für einen Dialog weiter offen bleibe, „und darüber hat mehrmals der Präsident Putin gesprochen“.
Hauptgebäude des russischen Außenministeriums in Moskau (Archivbild) - SNA, 1920, 19.04.2021
„Verrat an Staat und eigenen Bürgern“ – Außenamt zur Ausweisung russischer Diplomaten aus Tschechien
Zuvor hatte die amtliche Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, die Situation um die Ermittlung des Falls und die Vorwürfe gegen Russland als „Marasmus-Parade“ bezeichnet. Laut ihren Aussagen gibt es keine Zweifel, dass hinter diesen Handlungen Washington steht.

Prag weist russische Diplomaten aus

Am vergangenen Samstag hatte Prag angekündigt, 18 russische Diplomaten auszuweisen. Den betroffenen Diplomaten wird vorgeworfen, sie würden für russische Geheimdienste arbeiten. Sie müssten innerhalb von 48 Stunden das Land verlassen. Konkret geht es um die Explosion in einem Munitionslager in der Ortschaft Vrbětice im Jahr 2014: Laut Premierminister Andrej Babiš werden russische Geheimdienste verdächtigt, dahinter zu stehen. Zudem hat die tschechische Polizei die russischen Bürger Alexander Petrow und Ruslan Boschirow zur Fahndung ausgeschrieben. London wirft ihnen vor, den ehemaligen GRU-Offizier Sergej Skripal und seine Tochter Julia im März 2018 vergiftet zu haben.
Russland antwortete mit der Erklärung von 20 Mitarbeitern der tschechischen Botschaft in Moskau zur persona non grata.
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