Registrierung erfolgreich abgeschlossen!
Klicken Sie bitte den Link aus der E-Mail, die an geschickt wurde

Berlin und Paris sollen bis Ende April Abkommen für neuen Kampfjet aushandeln

© REUTERS / ANNEGRET HILSEVerteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) in einem Eurofighter-Kampfjet der Bundesluftwaffe (Archivbild)
Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) in einem Eurofighter-Kampfjet der Bundesluftwaffe (Archivbild) - SNA, 1920, 20.04.2021
Abonnieren
Die Verteidigungsministerinnen Frankreichs und Deutschlands haben am Dienstag als Frist Ende April genannt, um einen Deal über die Zukunft eines Kampfjets der nächsten Generation, Europas größtem Verteidigungsprojekt, auszuhandeln, berichtet Reuters.
Anfang April haben die an dem Projekt beteiligten europäischen Unternehmen demnach Gespräche zu einer Vereinbarung über die Arbeitsaufteilung am Future Combat Air System (FCAS) abgeschlossen. Es gehe um eine Reihe bemannter und unbemannter Kampfflugzeuge, die von Frankreich, Deutschland und Spanien unterstützt werden. Es gebe jedoch immer noch Differenzen über die Motorenentwicklung und geistige Eigentumsrechte.
„Wir denken beide dasselbe: Wir brauchen bis Ende April einen Deal, und ich bin zuversichtlich, dass wir dies zusammen erreichen können“, sagte die französische Ministerin Florence Parly nach Gesprächen in Paris auf einer gemeinsamen Pressekonferenz.
Parly beschrieb die politischen Verhandlungen über das europäische Verteidigungs-Vorzeigeprojekt als offen. Bundesverteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer sagte, die beiden Seiten arbeiteten „fast Tag und Nacht“ daran, eine Einigung zu erzielen.
Es gehe um „sehr handfeste Interessen“, fügte Kramp-Karrenbauer hinzu. Sie nannte geistige Eigentumsrechte als einen Bereich der Nichtübereinstimmung.

FCAS-Projekt

Der FCAS soll den Eurofighter ersetzen, der von Airbus, dem britischen Unternehmen BAE Systems und dem italienischen Unternehmen Leonardo entwickelt wurde, sowie den Rafale des französischen Unternehmens Dassault aus dem Jahr 2004.
Durch das Industrieabkommen über den Arbeitsanteil gewann Dassault Aviation die Führung des Kampfflugzeugs, während Airbus, der Deutschland und Spanien vertritt, einen Gesamtanteil von zwei Dritteln am Projekt hat.
Die Beschaffung von Verteidigungsgütern sei in Deutschland ein heikles Thema, insbesondere in einem Wahljahr, hieß es. Die Abstimmung bedeute, dass das Projekt in einem Land, in dem der mächtige parlamentarische Haushaltsausschuss ein entscheidendes Mitspracherecht habe, vor knappen Fristen stehe.
Newsticker
0
Um an der Diskussion teilzunehmen,
loggen Sie sich ein oder registrieren Sie sich
loader
Chats
Заголовок открываемого материала