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Unbekannte werfen Schweinekopf vor Haus eines Zeugen im Floyd-Prozess

© REUTERS / OCTAVIO JONESFloyd-Proteste in Minneapolis, 28. März 2021
Floyd-Proteste in Minneapolis, 28. März 2021 - SNA, 1920, 19.04.2021
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Unbekannte haben einen Schweinekopf vor das Haus geworfen, in dem ein Entlastungszeuge im Prozess gegen den Ex-Polizisten Derek Chauvin lebte, der der Tötung des Afroamerikaners George Floyd angeklagt wird. Dies teilte die Polizei der Stadt Santa Rosa in Kalifornien mit, wo sich der Vorfall ereignete.
Mehrere in Schwarz gekleidete Personen haben den Schweinekopf auf die Haustreppe geworfen, wo Barry Brod, ein ehemaliger Kollege Chauvins, wohnte, und die Hausfassade mutmaßlich mit tierischem Blut begossen. Nach Meinung von Polizisten war der Vandalenakt gegen Brod gerichtet, der schon vor mehreren Jahren seinen Wohnort gewechselt hatte.

„Das Haus ist eine frühere Wohnlage von Herrn Brod. Er hat vor kurzem vor Gericht zu Gunsten der Verteidigung des Polizeioffiziers aus Minneapolis Derek Chauvin ausgesagt. Die Tatverdächtigen scheinen Brod wegen seiner Aussagen zu ihrer Zielscheibe gemacht zu haben“, heißt es in der Mitteilung.

Nach Angaben der Sicherheitskräfte haben dieselben Personen 45 Minuten nach dem Vorfall eine Skulptur in der Nähe eines Handelszentrums in Santa Rosa mit tierischem Blut begossen und dort ein Schild mit der Abbildung eines Schweins belassen.
Der Pulmonologe Dr. Martin Tobin wird bei einer Gerichtssitzung im FAll GEorge Floyd verhört (Die skizze wurde  im Gerichtssaal gemacht).  - SNA, 1920, 09.04.2021
Fall George Floyd: Medizinische Experten nennen Sauerstoffmangel als Todesursache
Derzeit wird der gewaltsame Tod von George Floyd verhandelt, angeklagt ist der frühere Polizist Derek Chauvin. Der Vorfall ereignete sich im Mai 2020 und löste eine breite öffentliche Diskussion aus. Damals war es im ganzen Land zu teils gewaltsamen Protesten gegen Polizeibrutalität und Diskriminierung der Afroamerikaner gekommen. Ende März begann der Prozess gegen Chauvin.
Wie sein Anwalt erklärte, könnte Floyds Tod durch eine Herzkrankheit oder durch die Einnahme von Fentanyl und Metamfetamin ausgelöst worden sein.
Zuvor hatte Andrew Baker, der Hauptgerichtsmediziner des Kreises Hennepin (Minnesota), erklärt, dass Floyd infolge der Gewalt der Polizei, aber auch wegen einer Herzkrankheit und des Drogenkonsums gestorben sei. Das Verfahren am Gericht in Minneapolis neigt sich dem Abschluss zu.
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