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Heftige Kritik an „Super League“-Plänen der europäischen Fußball-Spitzenclubs

© AFP 2021 / TOLGA AKMENEin Banner gegen die Pläne von zwölf führenden Fußballclubs aus drei Ländern für eine europäische Superliga vor dem Emirates Stadion im Norden Londons, 19. April 2021
Ein Banner gegen die Pläne von zwölf führenden Fußballclubs aus drei Ländern für eine europäische Superliga vor dem Emirates Stadion im Norden Londons, 19. April 2021 - SNA, 1920, 19.04.2021
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Der europäische Verband UEFA hat einem Bericht der Nachrichtenagentur Reuters von Montag zufolge angekündigt, die Pläne von zwölf führenden Fußballclubs aus drei Ländern für eine europäische Superliga mit allen Mitteln verhindern zu wollen.
Die von Real Madrid und Italiens Meister Juventus Turin angeführten Initiatoren der „Super League“ sollten „so bald wie möglich“ aus den nationalen Ligen ausgeschlossen werden, drohte Verbandspräsident Aleksander Ceferin nach einer Krisensitzung am Montag.
„Die UEFA und die Fußball-Welt stehen vereint gegen einen schändlichen und eigennützigen Vorschlag zugunsten einiger weniger Klubs, der von Gier getrieben ist.“ Die Gründungsmitglieder der „Super League“ sollen mit insgesamt 3,5 Milliarden Euro gelockt werden - vorfinanziert von der Investmentbank JPMorgan.
Die UEFA verabschiedete am Montag die Reformpläne für ihre „Champions League“, die die führenden Klubs in den großen Ligen nach Ansicht vieler Fans ohnehin schon bevorzugt. Ab der Saison 2024/25 werden 36 statt bislang 32 Teams an der Gruppenphase teilnehmen, zudem wird es insgesamt 100 weitere Spiele geben, berichtete der „Fokus“ unter Verweis auf die UEFA. Zwei der vier neuen Plätze würden dabei nicht mehr wie bislang üblich aufgrund von Leistungen aus der vorigen Saison vergeben. Stattdessen seien dafür Platzierungen der Vereine in der Fünfjahreswertung der UEFA ausschlaggebend.
Fußball (Symbolbild) - SNA, 1920, 14.04.2021
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Das Vorhaben der zwölf „Super League“-Gründer würde aber weit darüber hinausgehen, hieß es bei Reuters. Von deren 20 Klubs sollen 15 einen Startplatz sicher haben - unabhängig von ihrem Abschneiden in den nationalen Ligen. Nur fünf können sich sportlich qualifizieren. Das stößt Kickern wie Verbänden sauer auf. Heute könnten Fans in allen Ländern Europas davon träumen, dass ihre Mannschaft ganz nach oben kommen und sich mit den Besten messen könne, erklärte die englische Premier League, aus der sechs Vereine für die „Super League“ gemeldet haben. „Das Konzept einer europäischen Super League würde diese Träume zerstören.“ Die spanische „La Liga“ nannte die neue Liga einen „selbstsüchtigen, egoistischen Vorschlag“, um die Super-Reichen noch reicher zu machen“.
In den vergangenen Jahren sei die Konzentration im Fußball ohnehin immer größer geworden. Nur wenige Vereine hätten es gechafft, in die Phalanx der großen Klubs einzudringen, die in den Endrunden der Champions League oft unter sich seien. Die meisten zählten zu den „Super League“-Gründungsmitgliedern: Manchester United, Manchester City, FC Liverpool und die Londoner Vereine Chelsea, Arsenal und Tottenham Hotspur aus England, der FC Barcelona, Real Madrid und Atletico Madrid aus Spanien sowie die italienischen Spitzenklubs Juventus Turin, AC und Inter Mailand.
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