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Deutsche Autobauer verschmerzen Corona-Krise am besten – Studie

© REUTERS / ANDREAS GEBERTFabrik des Unternehmens Knaus-Tabbert AG in Passau
Fabrik des Unternehmens Knaus-Tabbert AG in Passau - SNA, 1920, 19.04.2021
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Auch den deutschen Autoherstellern hat die Corona-Krise weh getan. Doch ist die Autoindustrie in Deutschland immer noch deutlich besser dran als in anderen Ländern, wie aus einer Studie der Unternehmensberatung EY hervorgeht.
Ein Umsatzrückgang von zehn Prozent, ein Absatzminus von 14 Prozent und ein Rückgang beim operativen Gewinn von 26 Prozent – die großen deutschen Autohersteller haben vergangenes Jahr ordentlich was wegstecken müssen wegen der Corona-Krise. Doch kommen die Deutschen damit im Ländervergleich noch besser durch die Flaute: Daimler, Volkswagen und BMW hätten im Durchschnitt deutlich besser abgeschnitten als große Hersteller anderer Nationen, heißt es in einer Branchenstudie des Beratungsunternehmens EY, die der Deutschen Presse-Agentur (DPA) am Montag vorlag.
Demnach haben die 17 weltweit größten Hersteller im Vorjahr einen Rückgang des Gesamtumsatzes um 13 Prozent verschmerzen müssen. Der Pkw-Absatz sei um 16 Prozent nach unten gegangen, der Betriebsgewinn gar um 37 Prozent.
Besonders hart hat es laut Studie die französischen Autokonzerne getroffen: ein Umsatzminus von 20 Prozent bei einem Absatzrückgang von 24 Prozent und einem Einbruch des Betriebsgewinns von 84 Prozent. Auch die Hersteller aus den USA und Japan lagen in allen drei Kategorien hinter den deutschen Konzernen.
Die rettende Kraft war für die Deutschen vor allem das gute China-Geschäft: Insgesamt sei im Vorjahr fast jeder vierte Neuwagen (39,4 Prozent) von Volkswagen, BMW und Daimler an einen chinesischen Kunden übergeben worden, berichtet die DPA.
Im Jahr 2019 habe der Anteil Chinas am Gesamtabsatz der deutschen Unternehmen noch bei 35,3 Prozent gelegen, in den Jahren davor noch niedriger. Damit steigt der Anteil Chinas am Gesamtabsatz der deutschen Unternehmen das dritte Jahr in Folge.
Die größten Rückgänge beim Absatz von Pkw seien branchenweit auch nicht in China mit lediglich vier Prozent, sondern in den USA (14 Prozent) und in Westeuropa (25 Prozent) zu verzeichnen gewesen.
Volkswagen ID.3  - SNA, 1920, 05.03.2021
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