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K-Entscheidung: CDU-Abgeordneter von Stetten warnt vor „politischem Selbstmord“

© REUTERS / POOLCDU-Vorsitzender Armin Laschet (links) und CSU-Chef Markus Söder
CDU-Vorsitzender Armin Laschet (links) und CSU-Chef Markus Söder - SNA, 1920, 19.04.2021
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Aus Sicht des CDU-Bundestagsabgeordneten Christian von Stetten muss der CDU-Bundesvorstand bei der Entscheidung über die Kandidatur für das Amt des Bundeskanzlers die Stimmung in der Unionsfraktion im Blick behalten.
„Der CDU-Bundesvorstand wird heute eine weise Entscheidung treffen und die Stimmung in der CDU/CSU-Bundestagsfraktion mit berücksichtigen“, betonte er am Montagnachmittag. „Alles andere wäre politischer Selbstmord“, wurde der Politiker von der Deutschen Presse-Agentur zitiert.
Von Stetten hatte bereits vor Tagen erklärt, er werde CSU-Chef Markus Söder unterstützen. Sieben weitere CDU-Politiker aus dem Südwesten hatten sich in einem Brief hinter den bayerischen Ministerpräsidenten gestellt.

Söder überlässt CDU Entscheidung in K-Frage

Söder hatte am Montag deutlich gemacht, dass die CSU die Frage der Kanzlerkandidatur nun der Schwesterpartei überlassen will. CDU-Chef Armin Laschet berief für Montagabend eine Online-Sonderkonferenz des Parteivorstands ein.

Mehrheit der Bundesbürger für Söder

Laut einer in der Vorwoche veröffentlichten Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Civey im Auftrag der „Augsburger Allgemeinen“ finden knapp sechs von zehn Bundesbürgern (58 Prozent) es richtig, dass sich Söder bereit erklärt hat, Kanzlerkandidat der Union zu werden. Knapp jeder zweite Befragte (46,4 Prozent) bewertet Söders Entschluss sogar als „eindeutig richtig“. Lediglich 30 Prozent halten Söders mögliche Kandidatur für falsch, etwa jeder Achte ist unentschieden (zwölf Prozent).
Union-Chefs Markus Söder und Armin Laschet (R) - SNA, 1920, 19.04.2021
Walter-Borjans verurteilt „Gladiatorenkampf“ der CDU und CSU um K-Frage

Grüne nominieren Baerbock

Am Montag war bereits Annalena Baerbock zur Kanzlerkandidatin von den Grünen nominiert worden. Die 40-jährige Politikerin will Deutschland grundlegend verändern: „Ich bin zutiefst davon überzeugt, dass dieses Land einen Neuanfang braucht“, sagte sie nach der Entscheidung des Parteivorstands.
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