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Bei „inakzeptablem“ Verhalten sanktionieren: Macron ruft zu entschiedenem Umgang mit Russland auf

© AFP 2021 / JEAN-MARC HAEDRICHDer französische Präsident Emmanuel Macron
Der französische Präsident Emmanuel Macron - SNA, 1920, 18.04.2021
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Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hält es für notwendig, eine rote Linie in den Beziehungen zu Russland zu ziehen, für deren Verletzung Sanktionen verhängt werden sollten. Nach Ansicht des französischen Staatschefs muss der Westen einen wechselseitigen Ansatz in den Beziehungen zu Moskau entwickeln.
„An erster Stelle steht der Dialog. Und ich teile die Bereitschaft Ihres Präsidenten (US-Staatschef Joe Biden – Anm. d. Red.) zum Dialog voll und ganz und bin sicher, dass der Präsident (Wladimir Putin) bereit sein könnte, den Dialog wieder aufzunehmen. Wenn wir ein System wollen, das in Bezug auf Rüstungskontrolle besser ist, wenn wir viele der heute in der Welt bestehenden Konflikte stabilisieren wollen, brauchen wir einen offenen und ehrlichen Dialog mit Russland“, zeigte sich Macron in einem Interview mit dem amerikanischen Fernsehsender CBS überzeugt.
Gleichzeitig sollte Russland bei Meinungsverschiedenheiten klare Signale bekommen.
„Und ich denke, nach inakzeptablem Verhalten sollten wir wirklich Sanktionen verhängen. Das haben wir nach der Ukraine und nach einer Reihe von Krisen auch getan. Und ich denke, wir sollten eine rote Linie mit Russland festlegen“, betonte der französische Staatschef.
Ebenso unterstrich er, dass Sanktionen „allein nicht ausreichen“ würden, aber sie seien ein Teil des erforderlichen Maßnahmenpakets.
In letzter Zeit haben die westlichen Staaten ihre Besorgnis in Bezug auf angeblich zunehmende „aggressive Aktivitäten“ seitens Russlands in der Ukraine zum Ausdruck gebracht. Washington sprach von einer vermutlichen Bewegung der russischen Streitkräfte auf der Krim und an der östlichen Grenze zur Ukraine.
Moskauer Kreml (Archivbild)  - SNA, 1920, 02.04.2021
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Kreml-Sprecher Dmitri Peskow betonte in Bezug darauf, die Bewegungen der russischen Truppen auf dem Territorium Russlands sollten andere Staaten nicht beunruhigen, weil sie keine Bedrohung für diese Länder darstellen würden. Die Geschehnisse im Donbass seien ein interner ukrainischer Konflikt, an dem die russischen Truppen nie beteiligt gewesen seien.
Das russische Außenministerium bekräftigte wiederum, Russland sei an keinem Konflikt mit der Ukraine und vor allem an keinem militärischen Konflikt interessiert. Moskau hofft laut dem stellvertretenden Außenminister, Andrej Rudenko, dass die Ukraine „Besonnenheit zeigt und keine Schritte unternimmt, die einen Konflikt provozieren könnten“.
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