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Ökumenischer Gottesdienst in Berlin: Kirchen gedenken der Corona-Toten

© CC0 / pixabay/Buecherwurm_65 Kruzifix der Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche Berlin
Kruzifix der Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche Berlin - SNA, 1920, 18.04.2021
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Mit einem ökumenischen Gottesdienst in Berlin haben Kirchen am Sonntag der in der Coronavirus-Pandemie Verstorbenen gedacht. Ein Jahr nach Beginn der Pandemie richtet der Staat eine zentrale Gedenkveranstaltung aus.
„Krankheit, Sterben und Tod lassen sich in diesem langen Jahr nicht wegdrücken, sie schneiden tief ein in das Leben vieler Menschen“, sagte der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Georg Bätzing beim ökumenischen Gottesdienst. „Tod und Sterben sind uns näher gerückt als zuvor.“
Das Schwere und Unbewältigte dürfe nicht einfach zur Seite geschoben und ins Unterbewusste gedrückt werden, so Bätzing in seiner Predigt. Miteinander gehen hilft.“ Es ist gut, dass Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier heute dazu einlade, innezuhalten und der vielen Toten zu gedenken.
Bei dem ökumenischen Gottesdienst in der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche kam auch Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm, Ratsvorsitzender der Evangelischen Kirche in Deutschland, zu Wort.
„Wie ein Trauma legt sich die Krisenerfahrung der Pandemiezeit auf unsere Seele und schreit nach Heilung“, sagte er. „Für die Verarbeitung werden wir viel Zeit brauchen, erst recht unsere Kinder, unsere Heranwachsenden, für die diese Krise die Ausdehnung einer gefühlten Ewigkeit hat.“

Staat richtet Gedenkfeier aus

Ein Jahr nach Beginn der Coronavirus-Pandemie richtet der Staat an diesem Sonntag in Berlin eine zentrale Gedenkveranstaltung für die Verstorbenen aus.
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier  - SNA, 1920, 18.04.2021
Steinmeier spricht bei Gedenkveranstaltung für Corona-Tote
Wie die DPA berichtet, will Bundespräsident Steinmeier dabei auch den Angehörigen sein Mitgefühl aussprechen und an die vielen Menschen erinnern, die pandemiebedingt einen ähnlich einsamen Tod gestorben sind wie die Opfer des Virus.
In Deutschland sind bis zum Sonntag nach Angaben des Robert Koch-Instituts 79.914 Menschen an oder im Zusammenhang mit einer nachgewiesenen Coronavirus-Infektion gestorben.
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