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Moskau lädt tschechischen Botschafter vor

© SNA / Yevgenia NovozheninaTschechische Botschaft in Moskau
Tschechische Botschaft in Moskau - SNA, 1920, 18.04.2021
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Einen Tag nach der Entscheidung Prags, 18 russische Diplomaten auszuweisen, denen Verwicklung in die Explosion in einem Munitionslager im Jahr 2014 vorgeworfen wird, hat das Außenministerium in Moskau den tschechischen Botschafter einbestellt.
Zuvor hatte Moskau einen scharfen Protest gegenüber den tschechischen Behörden zum Ausdruck gebracht und Gegenmaßnahmen angekündigt. Allerdings präzisierte das russische Außenministerium vorerst nicht, um welche Maßnahmen es sich genau handelt.
"Es war wichtig, auf derartige Schritte klar zu antworten, die konkrete Umsetzung dieser Entscheidung erwartet sie (die tschechische Seite — Anm. d. Red.), glaube ich, in der nächsten Zukunft", so die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa.
Russisches Außenministerium - SNA, 1920, 18.04.2021
Moskau bekundet Prag „scharfen Protest“ nach Ausweisung russischer Diplomaten
Sacharowa bezeichnete Prags Verhalten als "karikaturartig". Tschechien habe fehlende Eigenständigkeit in seiner Außenpolitik und beim Aufbau bilateraler Beziehungen mit Russland demonstriert.
Die Ausweisung russischer Diplomaten führte die Außenamtssprecherin auf den Wunsch des Westens zurück, von Berichten über den in Weißrussland vorbereiteten Staatsstreich abzulenken.
Das Ganze bezeichnete Sacharowa als "Vasallität des 21. Jahrhunderts: Sowohl Warschau als auch Prag würden die Interessen der Vereinigten Staaten bedienen.

Prag weist russische Diplomaten aus

Am vergangenen Samstag kündigte Prag an, 18 russische Diplomaten auszuweisen. Den betroffenen Diplomaten wird vorgeworfen, sie würden für russische Geheimdienste arbeiten. Sie müssten innerhalb von 48 Stunden das Land verlassen.
Konkret geht es um die Explosion in einem Munitionslager in der Ortschaft Vrbetice im Jahr 2014: Laut Premierminister Andrej Babiš werden russische Geheimdienste verdächtigt, dahinter zu stehen.
Zudem hat die tschechische Polizei die russischen Bürger Alexander Petrow und Ruslan Boschirow zur Fahndung ausgeschrieben. London wirft ihnen vor, den ehemaligen GRU-Offizier Sergej Skripal und seine Tochter Julia vergiftet zu haben.
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