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Kämpfe in Kolumbien: Mindestens zehn Farc-Dissidenten getötet

© AFP 2021 / JOAQUIN SARMIENTOKolumbianische Soldaten (Archivbild)
Kolumbianische Soldaten (Archivbild) - SNA, 1920, 18.04.2021
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Bei bewaffneten Auseinandersetzungen in Argelia im Südwesten Kolumbiens sind mindestens zehn Mitglieder der ehemaligen Farc-Guerilla getötet worden. Ein Unteroffizier und sieben weitere Armeeangehörige seien verletzt worden, schrieb General Eduardo Enrique Zapateiro am Samstagabend (Ortszeit) auf Twitter.
Wie lokale Medien unter Verweis auf soziale Organisationen berichteten, sind mehr als 250 Menschen vor den Kämpfen geflüchtet. Den Berichten zufolge hatten die Kämpfe in der Gemeinde Argelia in dem Department Cauca am Samstagmorgen begonnen.
Die Gegend befinde sich in einem Zustand des Terrors, was auf die Auseinandersetzungen zwischen Farc-Dissidenten, der ELN-Guerilla und dem Militär zurückzuführen sei, sagte der Anführer einer Initiative, die sich um den Anbau von Alternativen zu Coca kümmert, gegenüber der Zeitung „El Espectador“.
Die bewaffneten illegalen Gruppen kämpften um die Kontrolle über die Drogenrouten. Nach Regierungsangaben waren bei der Explosion einer Autobombe am 26. März in Cauca, die Farc-Dissidenten zugeschrieben wurde, auch mindestens 43 Menschen verletzt worden.
Seit über 50 Jahren dauert in Kolumbien ein blutiger Machtkampf zwischen linksextremen Einheiten und dem Militär an. Seitdem die größte Rebellen-Organisation Farc 2016 einen Friedensvertrag mit dem Staat geschlossen hatte, verbessert sich die Sicherheitslage im Land. Der Frieden ist aber brüchig.
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