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Geheimdienste wollen Militärputsch in Weißrussland vereitelt haben

© REUTERS / SPUTNIKDer weißrussische Präsident Alexander Lukaschenko
Der weißrussische Präsident Alexander Lukaschenko - SNA, 1920, 18.04.2021
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Der russische Inlandsgeheimdienst FSB hat gemeinsam mit weißrussischen Kollegen nach eigenen Angaben einen „Militärputsch“ in Weißrussland und einen Anschlag auf Staatschef Alexander Lukaschenko verhindert. In Moskau wurden zwei mutmaßliche Drahtzieher festgenommen.
Beide seien weißrussische Oppositionelle, einer habe auch die US-Staatsbürgerschaft, teilte der FSB am Samstag mit. Juri Sjankowitsch und Alexander Feduta seien auf Hinweis der weißrussischen Behörden nach einem Treffen in einem Moskauer Restaurant festgenommen worden, bei dem sie ihre Putschpläne besprochen hätten.
„Bei dem Treffen erklärten die Verschwörer gegenüber ‚weißrussischen Generälen’, dass für die erfolgreiche Umsetzung ihres Plans fast die gesamte oberste Führung des Landes physisch beseitigt werden müsse“, teilte der FSB mit. Der Plan umfasste demnach auch eine Blockade der Sicherheitsbehörden in Minsk, eine Besetzung von Rundfunk- und Fernsehanstalten sowie eine „vollständige Abschaltung der Stromversorgung“ Weißrusslands.
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Der weißrussische Staatssender ONT News veröffentlichte eine 19 Sekunden lange Videoaufnahme, die einen Teil dieses Treffen zeigen soll.
Der Umsturz sei für den 9. Mai geplant gewesen, so der FSB weiter. „Nach der Dokumentierung dieses Treffens wurden die Verschwörer von russischen Sicherheitskräften festgenommen und an die weißrussischen Partner übergeben“.
Weißrusslands Präsident Alexander Lukaschenko teilte noch am Samstagabend mit, dass die Festnahmen in Moskau auf seine persönliche Bitte hin erfolgt seien. Politikwissenschaftler Alexander Feduta und Anwalt Juri Sjankowitsch seien Mitglieder einer Gruppe gewesen, die einen Anschlag auf ihn und seine Familie geplant habe, erklärte Lukaschenko.
Nach seinen Angaben waren auch der weißrussische Oppositionspolitiker Grigori Kostussew sowie die USA in diese Pläne verstrickt. Der Chef des weißrussischen Geheimdienstes KGB, Iwan Tertel, bestätigte, dass eine organisierte Gruppe ausgehoben worden sei, die Lukaschenko und seine Familie töten sowie durch einen bewaffneten Aufstand die Macht im Land habe ergreifen wollen.
In Weißrussland gibt es seit Herbst vergangenen Jahres immer wieder Proteste gegen Langzeit-Staatschef Lukaschenko, der bei der Präsidentenwahl im August nach amtlichen Angaben mit mehr als 80 Prozent der Stimmen im Amt bestätigt wurde. Die Opposition spricht von Wahlbetrug.
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