Wirtschaftsministerium registriert Tausende Verfahren wegen Betrugs bei Corona-Soforthilfen

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Mundschutz und Handschuhe (Archiv) - SNA, 1920, 17.04.2021
Mit Soforthilfen wollte Deutschland Unternehmen schnell und unbürokratisch durch die Corona-Krise helfen – es besteht aber der Verdacht, dass sie in Tausenden Fällen missbraucht wurden. Darüber berichtet die Deutsche Presse-Agentur.
Im Zusammenhang mit den Hilfen aus dem Frühjahr 2020 gebe es rund 15.000 Strafanzeigen und Ermittlungsverfahren, heißt es in der Antwort des Wirtschaftsministeriums auf eine Anfrage der AfD-Fraktion, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Eine hohe Dunkelziffer sei wahrscheinlich.
Die mit Abstand meisten Strafanzeigen gab es mit mehr als 4300 in Nordrhein-Westfalen, gefolgt von Hessen und Berlin. Zuletzt hatte die Bundesregierung im März wegen Betrugsverdachts die Auszahlung von Abschlagszahlungen gestoppt, nach wenigen Tagen aber wieder aufgenommen. Der AfD-Abgeordnete Anton Friesen kritisierte, mit krimineller Energie könne man leicht Steuerzahlergeld bekommen, während kleine und mittelständische Unternehmen „massenweise zugrunde gehen“.
Corona-Schnelltest - SNA, 1920, 16.04.2021
WHO: Welt steuert auf höchste Infektionsrate seit Pandemiebeginn zu

Corona-Lage in Deutschland

Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem Robert Koch-Institut (RKI) binnen eines Tages 25.831 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Das geht aus Zahlen des RKI vom Samstag hervor.
Insgesamt bestätigte das RKI 3.099.273 Infektionen mit Covid-19 in Deutschland. Damit sind bislang 78.249 Menschen an oder im Zusammenhang mit einer nachgewiesenen Ansteckung mit Sars-CoV-2 gestorben.
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