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Tolerieren keine Einmischung von außen: China reagiert auf US-japanischen Schulterschluss

© SNA / Marija Plotnikowa / Zur BilddatenbankPeking
Peking - SNA, 1920, 17.04.2021
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Peking hat die Aussagen des japanischen Ministerpräsidenten Yoshihide Suga und des US-Präsidenten Joe Biden zur Lage in Taiwan, Hongkong und Xinjiang kommentiert. Laut der chinesischen Botschaft in Washington sind das interne Angelegenheiten Chinas, die keine Einmischung von außen tolerieren.
„Die Fragen bezüglich Taiwan, Hongkong und Xinjiang sind ausschließlich Chinas innere Angelegenheiten und die Fragen des Ostchinesischen und des Südchinesischen Meeres betreffen die territoriale Souveränität sowie die legitimen maritimen Rechte und Interessen Chinas. Alle diese Fragen berühren die grundlegenden Interessen Chinas und tolerieren keine Einmischung“, teilte die Botschaft in einer Erklärung mit.
Ebenso wurde betont, dass „die chinesische Seite die gemeinsame Erklärung der Spitzenpolitiker Japans und der USA entschieden ablehnt und ihre starke Unzufriedenheit darüber zum Ausdruck bringt. Peking wird sicherlich seine staatlichen Souveränitäts-, Sicherheits- und Entwicklungsinteressen verteidigen.“
„Die obigen Ausführungen der Vereinigten Staaten und Japans sind völlig über die normale Entwicklung der bilateralen Beziehungen hinausgegangen und wirken sich nachteilig auf die Interessen Dritter, das gegenseitige Verständnis und Vertrauen zwischen den Ländern in der Region sowie auf Frieden und Stabilität in Asien-Pazifik aus”, so die Botschaft.
US-Präsident Joe Biden hat sich zuvor mit dem japanischen Ministerpräsidenten Yoshihide Suga in Washington getroffen. Biden betonte, beide Staaten seien entschlossen, gemeinsam „der Herausforderung durch China zu begegnen“. Es gehe darum, die Zukunft eines friedlichen, freien und offenen Indo-Pazifik-Raums zu garantieren.
Ein Treffen von US-Präsident Joe Biden und dem japanischen Ministerpräsidenten Yoshihide Suga in Washington - SNA, 1920, 17.04.2021
Einschüchterung durch China: USA sichern Japan Verteidigung zu – auch mit Atomwaffen
Suga bekräftigte mit Blick auf Chinas Machtstreben im indopazifischen Raum, beide Länder widersetzten sich jeglichen Versuchen, „den Status quo durch Gewalt oder Zwang zu ändern“. Dies gelte insbesondere für das Südchinesische Meer und die „Einschüchterung“ von Anrainerstaaten, sagte er laut Übersetzung.
Andere dringende Anliegen bei den Gesprächen waren der Frieden und die Stabilität in der Straße von Taiwan sowie Chinas festerer Griff auf Hongkong und sein hartes Durchgreifen gegen muslimische Uiguren in Xinjiang.
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