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Gelsenkirchen: 100-Kilo-Schildkröte soll mit Outdoor-Gehhilfe wieder laufen können

© CC0 / pixabay/HansSpornschildkröte (Symbolfoto)
Spornschildkröte (Symbolfoto) - SNA, 1920, 17.04.2021
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Die Schildkröte Helmuth aus dem Gelsenkirchner Zoo, die sich bislang mit einem Rollbrett bewegt, soll eine Gehhilfe bekommen. Damit soll das 100 Kilo schwere Kriechtier, das an Schulterarthritis leidet, wieder mit eigener Kraft laufen können.
Bislang trainiert das Reptil die Beinmuskeln mit einem Rollbrett, um das Laufen nicht zu verlernen.
„Bei uns haben sich unabhängig voneinander mehrere Orthopädie-Techniker gemeldet, die eine Gehhilfe für Helmuth bauen wollen“, sagte Judith Wabnitz, Tierärztin der „Zoom-Erlebniswelt“, der Deutschen Presse-Agentur.
Es sei noch unklar, wie diese Gehhilfe genau aussehen werde. Jedenfalls solle sich Helmuth damit wieder mit eigener Kraft auch ins Schildkröten-Außengehege des Zoos begeben können. „Das wird eine Outdoor-Lösung“, so Wabnitz. Ziel sei es, dass Helmuth langfristig irgendwann ganz auf sein „Skateboard“ verzichten könne.
Weil die große Spornschildkröte Ende Januar nicht mehr richtig gefressen und sich zunehmend von ihren Pflegern zurückgezogen hatte, wurde sie in einer Tierklinik in Telgte im Münsterland im Computertomographen untersucht. Nur so konnten die Ärzte den dicken Panzer durchleuchten. Die Untersuchung in der Röhre brachte die Diagnose Schulterarthritis.
Eine Operation sei nicht möglich, erklärt Wabnitz. Aktuell bekomme die Schildkröte Schmerzmittel per Spritze, was aber kein Dauerzustand sein solle.
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