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Kanzler Kurz: Wien würde gerne Biden-Putin-Treffen ausrichten

© REUTERS / LISI NIESNERÖsterreichs Kanzler Sebastian Kurz
Österreichs Kanzler Sebastian Kurz - SNA, 1920, 17.04.2021
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Im Konflikt zwischen den USA und Russland könnte Wien laut Österreichs Kanzler Sebastian Kurz als möglicher Ort für ein Treffen zwischen dem US-Präsidenten Joe Biden und seinem russischen Amtskollegen Wladimir Putin zur Verfügung stehen.
„Wir sind auch schon in Kontakt mit der russischen und der amerikanischen Seite, wenn es wirklich so ein Treffen geben sollte“, sagte Kurz im Podcast „Morning Briefing“ von Gabor Steingart mit Blick auf das von Biden vorgeschlagene Treffen mit Putin. Man solle seine Rolle aber nicht überbewerten, man spiele keine vermittelnde Rolle.
Österreich habe traditionell immer gute Kontakte zum Osten gepflegt, das liege an der Geschichte und Neutralität des Landes. „Rein wirtschaftlich gesehen“ seien aber die USA der wesentlich wichtigere Partner.
„Und was unsere Werthaltungen betrifft, sehen wir vieles, was in Russland passiert, als sehr problematisch - von innerrussischen Fragen bis hin zum Konflikt in der Ukraine“, stellte Kurz klar.
Kurz hat vor einer Eskalation in der Ostukraine gewarnt. Dass die russische Seite sage, dass es eine normale Übung sei, würde er nicht so stehen lassen, kritisierte Kurz. „Die humanitäre Situation ist extrem schlecht.“ Jede noch stärkere Auseinandersetzung an der Kontaktlinie würde das Leid erhöhen. Den russischen Truppenaufmarsch entlang der Grenze zur Ukraine hatte Moskau als Übung bezeichnet.
Weißes Haus  - SNA, 1920, 15.04.2021
Bidens Einladung an Putin weiterhin in Kraft - Weißes Haus
Am Mittwoch hatte US-Präsident Joe Biden bei einem Telefonat mit seinem russischen Amtskollegen Wladimir Putin ein Treffen in einem Drittland vorgeschlagen. Wie Außenminister Antony Blinken präzisierte, hat Biden dem russischen Staatschef Wladimir Putin angeboten, sich „in den kommenden Wochen“ zu treffen.
Ob Putin die Einladung annimmt, ist weiter offen. Kurz darauf verhängten die USA allerdings neue Sanktionen gegen Russland. Moskau reagierte mit einer Einreisesperre gegen hochrangige US-Regierungsvertreter.
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