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Humanitäre Hilfe nach Korea-Krieg: Südkorea würdigt Deutschlands Beitrag

© REUTERS / KIM HONG-JIEine Beobachtungsplattform in der Nähe der entmilitarisierten Zone, die die beiden Koreas trennt, in Paju, Südkorea
Eine Beobachtungsplattform in der Nähe der entmilitarisierten Zone, die die beiden Koreas trennt, in Paju, Südkorea - SNA, 1920, 17.04.2021
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Südkorea hat rückblickend auf den Korea-Krieg (1950-53) die damalige humanitäre Hilfe Deutschlands in einer Buchdokumentation gewürdigt. Darüber berichtet die Deutsche Presse-Agentur.
Der deutsche Botschafter in Seoul, Michael Reiffenstuel, nahm am Freitag bei einer Zeremonie des Ministeriums für Patrioten und Veteranenangelegenheiten die aktualisierte Version eines Buchs über die „Geschichte der Länder, die im Korea-Krieg medizinische Hilfe leisteten“ entgegen. Seit 2018 zählt Südkorea offiziell Deutschland zu den UN-Entsendestaaten, die entweder damals Truppen zum Kampf gegen die eingefallenen nordkoreanischen Verbände oder Südkorea mit humanitären Leistungen unterstützt haben.
Mit der neuen Auflage werde das Projekt abgeschlossen, die Geschichte aller 22 UN-Entsendestaaten im Korea-Krieg zu erzählen, teilte das Ministerium mit. Die überarbeitete Version wird auf Koreanisch, Englisch und Deutsch herausgegeben.
„Wir freuen uns, dass der humanitäre Beitrag Deutschlands in dieser Weise anerkannt und gewürdigt wird“, zitiert die DPA Reiffenstuel.
Die junge Bundesrepublik Deutschland habe sich nach dem Zweiten Weltkrieg selbst noch im Wiederaufbau befunden. „Die Hilfeleistung war für uns ein Schritt auf dem Weg zurück in die internationale Gemeinschaft.“
Nach dem Korea-Krieg betrieb das Deutsche Rote Kreuz (DRK) im Auftrag der Bundesregierung zwischen 1954 und 1959 in der südöstlichen Stadt Busan ein Krankenhaus für die notleidende Bevölkerung. Doch der Beitrag der dort arbeitenden Ärzte und Krankenschwestern sei „lange Zeit nicht angemessen anerkannt worden, weil sie erst nach dem Waffenstillstand“ eingetroffen seien, so das Patrioten-Ministerium. Die Absicht, ein medizinisches Team zu schicken, sei jedoch schon im April 1953 – noch vor dem Waffenstillstandsabkommen – offiziell verkündet worden. Zur Gruppe der Länder, die ausschließlich medizinische Hilfe leisteten, gehören auch Indien, Norwegen, Dänemark, Schweden und Italien.
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