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Russischer Geheimdienst ertappt ukrainischen Konsul bei Übergabe von geheimen Informationen

© SNA / FSBAlexander Sosonjuk, ukrainischer Konsul in St. Petersburg (Archivfoto)
Alexander Sosonjuk, ukrainischer Konsul in St. Petersburg (Archivfoto) - SNA, 1920, 17.04.2021
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Der russische Inlandsgeheimdienst FSB hat in Sankt Petersburg den ukrainischen Konsul Alexander Sosonjuk bei „feindlicher Tätigkeit“ ertappt. Der ranghohe Diplomat soll von einem Russen geheime Informationen entgegengenommen haben. Kiew spricht von „Provokation“.
Konsul Sosonjuk sei am Freitag bei der Entgegennahme von vertraulichen Angaben „auf frischer Tat ertappt worden“, teilte der FSB am Samstag mit. Es handle sich um Informationen aus Datenbanken des FSB und anderer russischer Sicherheitsbehörden.
„Diese Tätigkeit ist unvereinbar mit dem Diplomatenstatus und ausgesprochen feindlich gegenüber der Russischen Föderation“, hieß es. Gegenüber dem Konsul werde „entsprechend den völkerrechtlichen Normen“ verfahren werden.
Diplomaten genießen im Gastland Immunität vor Strafverfolgung, können jedoch bei Gesetzesbruch oder bei feindlicher Tätigkeit des Landes verwiesen werden.
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Der ukrainische Außenamtssprecher Oleg Nikolenko teilte dem Nachrichtenmagazin RBC-Ukraina mit, dass sich der Konsul in der diplomatischen Vertretung der Ukraine befinde. Die ukrainische Seite kläre alle Umstände und bereite eine Antwort vor.
Der ukrainische Vize-Außenminister Jewgeni Jenin bezeichnete das Vorgehen des FSB gegen den Konsul als eine „feindselige Handlung“ und als eine „Provokation“ gegen die Ukraine. Kiew bereite eine Gegenmaßnahme gegen russische Diplomaten vor, sagte Jenin der Nachrichtenagentur UNN.
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