Mit diesem Essen klingen Sie entzückend wie das Fabelwesen Sirene – Sechs Tipps für Stimmhygiene

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Sirene (Symbolbild) - SNA, 1920, 16.04.2021
Am 16. April wird der internationale Tag der Stimme gefeiert. Und auch wenn Sie nicht Lehrer oder Erzieher, Anwalt oder Sänger, Verkaufsberater oder ein anderer Berufssprecher sind, brauchen Sie die Stimme jeden Tag. Wie wir sie richtig pflegen können und worauf wir besser verzichten sollten – SNA präsentiert Ihnen einige Tipps.
Ein internationaler Aktionstag zu Ehren der Stimme wird in diesem Jahr unter dem Motto „One World. Many Voices“ (dt: „Eine Welt. Viele Stimmen“) begangen. Viele Berufe sind heutzutage sprechintensiv und besonders per Telefon haben wir nur eine Möglichkeit, den Gesprächspartner zu überzeugen – nämlich unsere Stimme. Manche Essgewohnheiten können ihr schaden, bei anderen ist das Gegenteil der Fall. Ein wichtiger Bestandteil der Stimmhygiene ist die richtige Ernährung.

Scharfes Essen vermeiden

Der Verzehr von scharfen Gewürzen, wie zum Beispiel Pfeffer, Meerrettich, Essig oder Senf, sollte sehr vorsichtig erfolgen, denn die stimmbildenden Organe im Rachen sind sehr empfindlich. „Insbesondere vor einem „Sprechereignis“ wie einem Meeting oder einem Vortrag sollten Sie keine besonders würzigen oder scharfen Gerichte zu sich nehmen“, empfiehlt das Portal Gelorevoice. „Essen Sie lieber leichte und milde Kost. Zum Beispiel eine Suppe oder etwas gedämpftes Gemüse mit Fisch – diese Gerichte haben zudem den Vorteil, dass sie nicht so schwer im Magen liegen“, heißt es.
Schlaf (Symbolbild) - SNA, 1920, 13.04.2021
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Rechtzeitig essen

Vermeiden Sie Hunger sowie übermäßiges Essen. Eine moderate Nahrungsaufnahme ist der Schlüssel zu einer guten Stimme. Zwischen dem Essen und dem Singen beziehungsweise einer langen Rede während eines Vortrags sollten mindestens zwei Stunden liegen, da die Blutversorgung der Stimmlippen durch den Verdauungsprozess geschwächt wird, raten die Lehrbücher für künftige Sänger und Profi-Moderatoren. Ein voller Magen erschwert es dem Zwerchfell, richtig mit der Stimme zu arbeiten. Dabei sollte man auch beachten, dass sich Unterbrechungen bei der Nahrung für mehr als sechs Stunden negativ auf den Stimmapparat auswirken.

Klein und nicht fein

Vor einer langen Beanspruchung der Stimmbänder sollte man auf Nüsse, Kekse, Chips, Schokolade, Trauben, Sonnenblumenkerne oder Ähnliches lieber verzichten. Denn kleine Partikel dieser Produkte, die sich in den Schleimhautfalten ablagern, können die Arbeit des Stimmapparats beeinträchtigen.

Lakritze

Lakritze hat als Hauptinhaltsstoffe Glycyrrhizin, dem eine entzündungshemmende, antibakterielle und antimykotische Wirkung nachgesagt wird. All diese Effekte wirken auf unsere Stimme beruhigend, erklärt Sanne Stria, Logopädin und Stimmtherapeutin. Trotzdem sollte man auch die Warnhinweise vor dem Verzehr von Lakritze beachten. Eine zu hohe Dosierung könne zum Beispiel zu Bluthochdruck führen und weitere Nebenwirkungen mit sich bringen.
Sirene (Symbolbild) - SNA, 1920, 08.04.2021
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Genug Wasser trinken

„Schleimhautpflege bedeutet, viel zu trinken. Pro Tag sollten mindestens 1,5 bis zwei Liter Flüssigkeit aufgenommen werden“, schreibt Bianca Tesche, Sprecherzieherin und Gesangpädagogin in ihrem Ratgeber-Buch „Stimme und Stimmhygiene“.
Kaffee werde nicht eingerechnet, da er dem Körper Flüssigkeit nehme. So entziehe eine Tasse Kaffee dem Körper ungefähr zwei Tassen Flüssigkeit, deshalb müssten zusätzlich zum Kaffee noch 2-3 Tassen Wasser getrunken werden. Ausreichend zu trinken ist für die Stimme sehr wichtig. Aber nicht zu heiß oder zu kalt, pflichten ihr die deutschen HNO-Ärzte bei.
„Neben Wasser sind ungezuckerte Getränke wie Kräutertees zu empfehlen. Diese tragen zu gesunden Schleimhäuten bei und wärmen den Körper. Sie werden feststellen, dass sich bei ausreichend Flüssigkeitszufuhr auch Ihre Konzentrationsfähigkeit erhöht“, meint Jutta Talley, Stimm-, Sprech- & Kommunikationstrainerin.

Absolut tabu

„Absolut tabu im Dienste einer guten Stimme sind Rauchen und Alkohol. Kaffee, schwarzer und grüner Tee sollten nur in Maßen genossen werden, da diese Getränke die Schleimhäute austrocknen“, mahnt der Deutsche Berufsverband der Hals-Nasen-Ohrenärzte.
Streichen Sie von Ihrem Menü stark kohlensäurehaltige Getränke, fügen andere Experten noch hinzu.
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