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Sputnik-V-Entwickler machen Gesundheitsbehörden auf Oxford-Studie über Thrombose aufmerksam

Virus (Symbolbild) - SNA, 1920, 16.04.2021
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Die Entwickler des russischen Corona-Impfstoffs Sputnik V haben am Freitag die Gesundheitsbehörden weltweit aufgerufen, die Studie der Universität Oxford über die Korrelation zwischen Blutgerinnseln und verschiedene Arten von Covid-19-Impfstoffen sorgfältig zu untersuchen.
Die Studie hat zum ersten Mal das Problem der Blutgerinnungsstörungen bei den mRNA-Impfstoffen von Biontech/Pfizer und Moderna aufgeworfen. Sie basiert auf Daten von mehr als 35 Millionen Menschen und wurde am 15. April veröffentlicht.
Die Wissenschaftler fanden demnach heraus, dass nach Impfungen mit Covid-19-Impfstoffen das Risiko eines Blutgerinnsels im Gehirn etwa zehnmal höher als unter normalen Umständen ist. Und das gilt nicht nur für den Vektorimpfstoff von Astrazeneca, sondern auch für die mRNA-Impfstoffe von Biontech/Pfizer und Moderna.
Der Hauptgrund, warum viele Aufsichtsbehörden einen zeitweiligen Impfstopp für die Vakzine von AstraZeneca und Johnson & Johnson empfohlen haben, ist nämlich das Risiko einer Hirnvenenthrombose. Die Entwickler von Sputnik V betonten aber, dass es kaum Unterschiede zwischen den mRNA-Impfstoffen von Biontech/Pfizer und Moderna gebe, bei denen vier Fälle je einer Million Erstimpfungen aufgetreten sind. Nach Impfungen mit dem Astrazeneca-Impfstoff waren es fünf Fälle pro einer Million Geimpfter. Bei der Hintergrundinzidenz, also der üblichen Häufigkeit von Hirnvenenthrombosen, kamen die Forscher auf einen Wert von nur 0,4 Fällen je eine Million Menschen.
Am Dienstag hatten die amerikanischen Gesundheitsbehörden eine Pause bei den Corona-Impfungen mit dem Mittel von Johnson & Johnson (J&J) empfohlen.
Pfizer-BioNTech - SNA, 1920, 14.04.2021
EU-Kommission will künftig den Schwerpunkt auf mRNA-Impfstoffe verlegen
Die Entscheidung wurde in Bezug auf eine „seltene und schwere Art von Blutgerinnseln“ getroffen, die in insgesamt sechs Fällen in den USA gemeldet worden seien.
Die EU-Arzneimittelbehörde (EMA) hatte ihrerseite bei einer Prüfung von seltenen Thrombosen-Fällen nach der Impfung mit dem Präparat von Astrazeneca festgestellt, dass es einen Zusammenhang gebe. Die Häufigkeit der gemeldeten Zwischenfälle mit Blutgerinnseln im Gehirn tritt nach EMA-Angaben mit ungefähr einem je 100.000 auf. Mehrere Länder haben wegen dieser Informationen die Verabreichung der Impfstoffe von Johnson & Johnson und AstraZeneca verzögert.
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