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„Kontraproduktive Sackgasse“: Deutsche Wirtschaft in Russland kritisiert neue US-Sanktionen

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Geschäftsfrau (Symbolbild) - SNA, 1920, 16.04.2021
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Die deutsche Wirtschaft in Russland hat die neuen US-Sanktionen gegen das Land als „kontraproduktiv“ bezeichnet und sich für mehr Dialog ausgesprochen.
„Die neuen wie die alten Sanktionen werden auf dem Rücken der Menschen und der Unternehmen ausgetragen“, teilte die deutsch-russische Auslandshandelskammer (AHK) am Donnerstag in Moskau mit.
„Immer weiter an der Sanktionsspirale zu drehen, wie die USA es tun, ist eine kontraproduktive Sackgasse.“
Die AHK warnte davor, dass Russland sich wirtschaftlich, technologisch und politisch immer mehr vom Westen abkoppelt und China zuwendet. Statt Sanktionen sei politscher Dialog gefragt, hieß es.
Washington wies am Donnerstag als Vergeltung für einen Moskau zugeschriebenen Hackerangriff sowie die angebliche Einmischung in die US-Wahlen zehn russische Diplomaten aus und verhängte eine Reihe neuer Sanktionen. So wird etwa US-Finanzunternehmen der Handel mit russischen Staatsschulden verboten, die ab Mitte Juni ausgestellt werden.
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In Russland sind der AHK zufolge rund 4000 deutsche Unternehmen registriert. 89 Prozent davon sprachen sich in einer Umfrage für einen Abbau der Wirtschaftssanktionen aus. Die Geschäftsklimaumfrage führte die AHK gemeinsam mit dem Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft im Dezember 2020 durch. 70 Prozent der befragten Firmen halten die Ostsee-Pipeline Nord Stream 2 für wichtig beziehungsweise unverzichtbar zur Sicherstellung der europäischen Energieversorgung.
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