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Corona-Krise überwunden: Chinesische Wirtschaft legt um 18,3 Prozent zu

© REUTERS / THOMAS PETERMitarbeiter einer Fabrik in Peking
Mitarbeiter einer Fabrik in Peking - SNA, 1920, 16.04.2021
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Chinas Wirtschaft ist mit einem Rekordwachstum ins neue Jahr gestartet. Nach Angaben des Nationalen Büros für Statistik hat das Wirtschaftswachstum im ersten Quartal 2021 im Vergleich zum Vorjahr 18,3 Prozent betragen.
Demnach hat das chinesische Bruttoinlandsprodukt (BIP) im ersten Quartal des laufenden Jahres mit 24,931 Billionen Yuan, (umgerechnet 3,192 Billionen Euro) 18,3 Prozent auf Jahresbasis zugelegt. Im Vergleich zum vierten Quartal 2020 wurde ein Anstieg von 0,6 Prozent verzeichnet, und im Vergleich zur entsprechenden Zeitperiode im Vorjahr betrug das Wirtschaftswachstum 10,3 Prozent. Das durchschnittliche Wachstum seit zwei Jahren zu vergleichbaren Preisen machte demnach 5,0 Prozent aus, was von einer „stetigen Erholung der nationalen Wirtschaft“ zeuge.
Dabei wuchs die Gesamtwertschöpfung der Industrieunternehmen im ersten Quartal 2021 um 24,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, mit einem durchschnittlichen Zweijahreswachstum von 6,8 Prozent. Im Dienstleistungssektor legte die Wertschöpfung bei den Transport- Lager- und Postdienstleistungen sowie den Immobiliendienstleistungen im Jahresvergleich 32,1 Prozent beziehungsweise 21,4 Prozent zu. Das durchschnittliche Zweijahreswachstum betrug hier 6,6 beziehungsweise 6,8 Prozent.
Ein chinesischer Bankangestellter zählt an einem Bankschalter in Nantong in der östlichen chinesischen Provinz Jiangsu 100-Yuan-Banknoten und US-Dollar-Scheine, 6. August 2019. - SNA, 1920, 04.04.2021
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Im Pflanzenbau lag die Wertschöpfung im Jahresvergleich um 3,3 Prozent höher, das durchschnittliche Zweijahreswachstum belief sich auf 3,4 Prozent. Die Produktion von Schweinefleisch im ersten Quartal stieg um 31,9 Prozent, die von Milch um 8,5 Prozent und die von Eiern um 2,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.
Die Deutsche Presse-Agentur führt den ungewöhnlich starken Anstieg auf die Corona-Krise und den Corona-bedingten Einbruch der chinesische Wirtschaft im vergangenen Frühjahr zurück, als das bevölkerungsreichste Land der Welt für mehrere Wochen beinahe komplett zum Stillstand gebracht worden sei.
Der Gesamtwert der Exporte wies mit 4,614 Billionen Yuan (umgerechnet 591 Milliarden Euro) einen Anstieg von 38,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr auf. Die Importe haben mit 3,855 Billionen Yuan (etwa 493,75 Milliarden Euro) 19,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr zugelegt. Der Handelsbilanzüberschuss machte dabei 759,3 Milliarden Yuan aus.
Dank der „Null-Covid-Strategie“ der chinesischen Regierung, dem rigorosen Lockdown sowie den scharfen Einreisekontrollen seien jedoch – mit Ausnahme von kleineren lokalen Ausbrüchen – bereits seit gut einem Jahr nur noch sehr wenige Corona-Fälle aufgetreten. Seitdem befinde sich die Wirtschaft auf Erholungskurs.
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Nach Schätzungen des Internationalen Währungsfonds (IWF) könnte die chinesische Wirtschaft in diesem Jahr um weitere 8,1 Prozent zulegen. Die Regierung Chinas hat eine vorsichtigere Vorhersage abgegeben: Das Wachstumsziel solle über sechs Prozent betragen, hieß es bei dem jüngsten Volkskongress in Peking.
DPA weist darauf hin, dass China dabei hilft, der Weltwirtschaft neuen Schwung zu verleihen, wie es schon in der globalen Finanzkrise 2008 der Fall war. Deutsche Autobauer und auch viele andere Firmen, die auf dem chinesischen Markt agieren würden, könnten sich dort zuletzt über üppige Gewinne freuen, hieß es.
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