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Bundesjustizministerin will mehr Freiheiten für Geimpfte, mehr häusliche Gewalt in der Corona-Krise

© CC0 / Free-PhotosWas in der Nacht geschah
Was in der Nacht geschah - SNA, 1920, 16.04.2021
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Bundesjustizministerin will mehr Freiheiten für Geimpfte; Israel attackiert Ziele im Gazastreifen; Spaziergänge sind laut Ärztepräsident keine Infektionstreiber; Pfizer-Chef spricht von Notwendigkeit dritter Impfung; Chinesische Wirtschaft legt um 18,3 Prozent zu; Mehr häusliche Gewalt in der Corona-Krise

Bundesjustizministerin will mehr Freiheiten für Geimpfte

Wer gegen Corona geimpft und nicht mehr ansteckend ist soll nach Worten von Bundesjustizministerin Christine Lambrecht wieder mehr Freiheiten bekommen. Menschen, die vakziniert sind und von denen nachweisbar keine Gefahr für andere ausgeht, müssen zurückkommen zur Normalität, sagte Lambrecht den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Es gebe keine Rechtfertigung mehr für die Einschränkung ihrer Grundrechte. Man müsse deshalb die Grundrechtseinschränkungen für Immunisierte aufheben. Lambrecht deutete an, dass es unterschiedliche Regelungen bei den verschiedenen Impfstoffen geben könnte.

Israel attackiert Ziele im Gazastreifen

Israels Luftwaffe hat als Reaktion auf Raketenbeschuss aus dem Gazastreifen mehrere Ziele in dem Palästinensergebiet attackiert. Kampfjets und Hubschrauber hätten unter anderem eine von der islamistischen Hamas betriebene Produktionsstätte für Waffen und einen Tunnel zum Schmuggeln von Waffen angegriffen, teilte das Militär in der Nacht auf Twitter mit. Man werde keinerlei Bedrohung für israelische Bürger dulden, hieß es in dem Eintrag. Militante Palästinenser im Gazastreifen hatten zuvor eine Rakete auf israelisches Gebiet abgefeuert. Die Hamas wird von Israel, den USA und der EU als Terrororganisation eingestuft.

Spaziergänge sind laut Ärztepräsident keine Infektionstreiber

Ärztepräsident Klaus Reinhardt fordert, die derzeit bei der Änderung des Infektionsschutzgesetzes vorgesehen Ausgangsbeschränkungen noch einmal zu überdenken. „Wenn man etwas mehr zulassen würde, könnte das ein Ventil für viele Menschen sein, die sehr unter den Einschränkungen leiden. Sie würden dann gegebenenfalls die sinnvollen Beschränkungen, zum Beispiel bei Aufenthalten in Innenräumen, verlässlicher befolgen“, sagte Reinhardt der „Passauer Neuen Presse“. Spaziergänge und Sport im Freien seien jedenfalls keine Infektionstreiber.

Pfizer-Chef spricht von Notwendigkeit dritter Impfung

Der Chef des US-Pharmakonzerns Pfizer, Albert Bourla, rechnet damit, dass die Corona-Impfungen mit dem von Biontech und Pfizer entwickelten Vakzin aufgefrischt werden müssen. Bourla sagte dem Sender CNBC, dass wahrscheinlich eine dritte Immunisierung innerhalb von zwölf Monaten notwendig sei. Außerdem könnte jährlich eine weitere Verabreichung des Mittels hinzukommen.

Chinesische Wirtschaft legt um 18,3 Prozent zu

Chinas Wirtschaft hat die Corona-Krise weitgehend überwunden und ist mit einem Rekordwachstum ins neue Jahr gestartet. Wie das Pekinger Statistikamt heute mitteilte, legte die zweitgrößte Volkswirtschaft in den ersten drei Monaten um 18,3 Prozent im Vergleich zum ersten Quartal des Vorjahres zu. Es ist der größte Sprung seit Beginn der quartalsweisen Auswertung vor etwa 30 Jahren.

Mehr häusliche Gewalt in der Corona-Krise

Zu den negativen Begleiterscheinungen der Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie gehört ein Anstieg der Gewalt in Familien und Paarbeziehungen. Die Zahl der Fälle von häuslicher Gewalt, die der Polizei bekannt wurden, lag im vergangenen Jahr um 6,6 Prozent über dem Wert des Vorjahres. Bei Gewalt in der Partnerschaft registrierten die Behörden einen Anstieg um rund vier Prozent, wie der Präsident des Bundeskriminalamtes, Holger Münch, in Berlin mitteilte.
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