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Wegen Misshandlung von Senior und Säugling steht Pflegerin aus Bayern vor Gericht

© CC0 / WilliamCho / PixabayGerechtigkeit (Symbolbild)
Gerechtigkeit (Symbolbild) - SNA, 1920, 15.04.2021
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In Bayern hat am Donnertag der Prozess gegen eine Pflegerin begonnen, die wegen schwerer Misshandlungen von Schutzbefohlenen, einem Senior und einem Säugling, angeklagt wird. Darüber berichtet DPA unter Berufung auf Andrea Titz, Vizepräsidentin des Landgerichts Traunstein.
Der 52 Jahre alten Pflegerin wird vorgeworfen, sie habe einen bettlägerigen demenzkranken Patienten eines Seniorenzentrums im Landkreis Mühldorf am Inn mit einem kiloschweren Teil eines Rollstuhls geschlagen. Diese Vorwürfe hat die Frau bislang zurückgewiesen und besteht dagegen darauf, den Senior schon mit blutenden Wunden entdeckt zu haben.
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Der Angeklagten wird unter anderem zur Last gelegt, dass sie Anfang 2018 beinahe den Erstickungstod eines frühgeborenen Kindes verursacht hatte. Sie soll den Absaugungsschlauch zu tief in die Lunge des Frühchens eingeführt haben, das künstlich beatmet wurde. Statt dem Kind Hilfe zu leisten, hat sie den Stecker des Beatmungsgerätes gezogen. Zum Glück wurde ihr Fehler rechtzeitig von der Oma bemerkt, sodass eine Tragödie verhindert werden konnte. In dem Fall hat die Pflegerin ihre Schuld zugegeben, rechtfertigte ihr Verhalten zugleich aber mit Panik und damit, dass sie in der Situation einfach überfordert gewesen sei.
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