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USA planen Sanktionen gegen Moskau und Ausweisung von russischen Diplomaten – Bloomberg

© SNA / Natalya Seliverstova US-Botschaft in Moskau
US-Botschaft in Moskau - SNA, 1920, 15.04.2021
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Die Vereinigten Staaten haben vor, als Antwort auf ein „angebliches Fehlverhalten“, darunter auch mutmaßliche Cyberattacken auf Regierungsnetze via Software des Unternehmens SolarWinds und Wahleinmischungsversuche, Sanktionen gegen Russland zu verhängen. Dies meldet am Donnerstag Bloomberg unter Berufung auf Quellen.
Demnach können Dutzende Russen unter die Sanktionen fallen, darunter auch Beamte der Regierung und Geheimdienste, sowie 20 Organisationen. Reuters zufolge sollen die Einschränkungen 30 Unternehmen treffen. Außerdem sei die Ausweisung von zehn russischen Diplomaten aus den USA geplant.
Laut Bloomberg könnten auch Medien unter die Strafmaßnahmen fallen, die aus US-Sicht von den russischen Geheimdiensten kontrolliert werden und während der Wahlkampagne 2020 Desinformation verbreitet haben sollen. Darüber hinaus sollen auch Organisationen, „die außerhalb Russlands und im Interesse Moskaus agieren“ im Fokus stehen. Laut Reuters würden sich die Sanktionen zudem gegen die Staatsverschuldung richten.
EVP-Politiker Manfred Weber - SNA, 1920, 11.04.2021
Manfred Weber erwägt neue Sanktionen gegen Russland
Bloomberg verweist darauf, dass Präsident Biden an seinem ersten Arbeitstag in Auftrag gegeben habe, Ermittlungen unter anderem in Bezug auf Russland durchzuführen – nämlich zu der angeblichen Einmischung in die US-Präsidentschaftswahlen, zu den Attacken auf SolarWinds sowie zu der Vergiftung des russischen Bloggers Alexej Nawalny.
Im Dezember 2020 war bekannt geworden, dass Hacker zahlreiche Kunden des Computersicherheitsunternehmens SolarWinds angegriffen hatten. Diese Attacke gilt als größter Hack seit Jahren. Die USA warfen Russland Verwicklung vor. Zweck der Attacke, von der auch US-Regierungsbehörden betroffen waren, ist laut Washington der Erhalt von Informationen. Allerdings hätten sich die Organisatoren keinen Zugang zu „sensiblen Informationen“ verschaffen können.
Dmitri Rogosin (von links) - SNA, 1920, 12.04.2021
Roskosmos-Chef meldet Scheitern von Verträgen „wegen gemeinen US-Sanktionen“
Kreml-Sprecher Dmitri Peskow wies die Vorwürfe zurück und erklärte, Moskau sei an keinen Cyberangriffen beteiligt. Die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, bestätigte ebenfalls, dass die US-Vorwürfe der Verwicklung Russlands in einen massiven Hackerangriff auf amerikanische Bundesbehörden unbegründet seien.
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