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US-Botschafter ins russische Außenministerium einbestellt

© SNA / Maksim BlinowRusslands Außenministerium
Russlands Außenministerium - SNA, 1920, 15.04.2021
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Nach dem Bekanntwerden von neuen Sanktionen der US-Regierung gegen Russland hat das Außenministerium in Moskau am Donnerstag den US-Botschafter John Sullivan einbestellt.
Das Gespräch werde für die US-amerikanische Seite “schwierig" sein, sagte die Sprecherin des Außenministeriums, Maria Sacharowa.
Moskau habe wiederholt unterstrichen, dass der Sanktionsweg den Interessen der beiden führenden Atommächte widerspreche, welche für das Schicksal der Welt eine historische Verantwortung tragen würden, fügte Sacharowa hinzu.
Flagge Russlands und der USA (Symbolbild) - SNA, 1920, 15.04.2021
Ausweisung von zehn Diplomaten: USA verhängen Sanktionen gegen Russland
Zwar habe US-Präsident Joe Biden im Gespräch mit seinem russischen Amtskollegen Wladimir Putin Interesse für die Normalisierung der Beziehungen zum Ausdruck gebracht. Doch die jüngsten Schritte seiner Administration würden dagegen sprechen.

“Ein solches aggressives Verhalten wird zweifellos eine entschiedene Abfuhr erhalten. Eine Antwort auf die Sanktionen ist unabwendbar.”

Sprecherin des russischen Außenministeriums Maria Sacharowa (Archivfoto) - SNA
Maria Sacharowa
Sprecherin des russischen Außenministeriums
Washington solle begreifen, dass es für die Verschlechterung der bilateralen Beziehungen zahlen müsse. Die USA würden die alleinige Verantwortung für diese Entwicklungen tragen.
Zuvor hatten die USA mitgeteilt, dass neben der Ausweisung von Diplomaten auch neue Sanktionen gegen Russland verhängt würden.
Verhängt wurden die Sanktionen gegen sechs russische technologische Unternehmen, die „dem Cyber-Programm russischer Geheimdienste Unterstützung leisten“.
Außerdem fielen 32 Personen und Organisationen unter die Strafmaßnahmen, die laut dem Schreiben von der russischen Regierung gerichtete Einmischungsversuche in die US-Präsidentschaftswahl 2020 unternommen haben sollen.
Acht weitere Personen oder Firmen wurden demnach in Absprache mit der EU, Großbritannien, Australien und Kanada „wegen Russlands anhaltender Besetzung der Krim“ sanktioniert.
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