Registrierung erfolgreich abgeschlossen!
Klicken Sie bitte den Link aus der E-Mail, die an geschickt wurde

Nachhaltiger Sex und 14 weitere Öko-Tipps für die Rettung unserer Erde

Sex (Symbolbild) - SNA, 1920, 15.04.2021
Abonnieren
Nachhaltigkeit im Alltag ist nicht so kompliziert wie es scheint, denn manchmal bringen bereits kleine Änderungen große Effekte mit sich. SNA hat eine Liste von fünfzehn einfachen Öko-Tipps erstellt, die dabei helfen, unser Leben umweltfreundlicher zu gestalten.
„Die Menschen stehen im Mittelpunkt der Bemühungen um eine nachhaltige Entwicklung. Sie haben das Recht auf ein gesundes und produktives Leben im Einklang mit der Natur“, heißt es im Grundsatz 1 der Erklärung, die zum Abschluss der Konferenz der Vereinten Nationen über Umwelt und Entwicklung vom 3. bis 14. Juni 1992 in Rio de Janeiro veröffentlicht wurde. Hier sind nun ein paar Tipps, die unser Leben mit dieser Erklärung in Einklang bringen könnten.

1. Das kommt gar nicht in die Tüte!

65 Plastiktüten verbraucht jeder Deutsche im Jahr – die meisten werden dabei nur ein einziges Mal verwendet, schreibt das Portal Women's Health. Plastik ist eines der größten Umweltprobleme, da es nicht verrottet. Letztendlich landet es in den Meeren, Flüssen und sogar in den Tieren. Tipp: Am besten immer eine faltbare Mehrwegtasche aus Leinen oder Baumwolle mit dabei haben.

2. Null und Nullzig Luftballons

Auch wenn Luftballons, sowie Plastik- und Foliendekorationen die festliche Stimmung an Feiertagen versüßen, sollte man auf diese der Umwelt zu liebe verzichten. Luftballons und anderer handelsüblicher Glitzer-Deko-Schmuck lassen sich nicht recyceln. Es könnte Jahrhunderte in Anspruch nehmen, bis sie sich zersetzen.

3. Zu heiß, zu heiß, Baby!

Laut Studien ist heißes Wasser pro Jahr und pro Haushalt für einen durchschnittlichen CO2-Ausstoß von 875 Kilogramm verantwortlich.

4. Waschkunst

Wer zu viel Waschmittel verwendet, erzielt kein besseres Waschergebnis, sondern belastet Haushaltsbudget und Umwelt. Denn bei modernen Waschmaschinen, die den Überschuss an Waschmittel erkennen und durch zusätzliche Spülgänge ausgleichen, dauert das Waschen mit zu viel Waschmittel länger und verbraucht mehr Wasser und Energie“, zitiert das Magazin „Women´s Health“ Daniel Bethäuser, Produktmanager vom Waschmaschinenhersteller Bosch.

Das Waschmittel sollte passend zur Wäschemenge und Wasserhärte dosiert werden.
Waschmaschine (Symbolbild) - SNA, 1920, 01.04.2021
Das sind die acht größten Fehler beim Wäschewaschen

5. Hände weg von Plastikverpackungen

Jährlich werden laut dem Marktforschungsanalysten Euromonitor mehr als 150 Milliarden Verpackungen – die meisten davon aus Plastik – von der Kosmetikindustrie produziert. Die meisten davon lassen sich nur schwer oder gar nicht recyceln. Das Magazin Vogue empfiehlt daher den Kauf von festen Shampoo- und Seifenstücken. Eine andere Alternative wäre die Wahl von Marken, die auf recycelte Verpackungen oder Pfandsysteme setzen.

6. Alle Seiten sind wichtig

Wenn es überhaupt nötig ist, dann sollten besser beide Seiten eines Papierblattes bedruckt werden. Kaufen Sie mit einem FSC-Label gekennzeichnetes Papier. Dieses Zeichen steht für „Forest Stewardship Council“, ein internationales Zertifizierungssystem für nachhaltigere Waldwirtschaft.

7. Den Hahn abdrehen

Beim Abwasch einen Stöpsel zu verwenden oder den Wasserhahn beim Zähneputzen abzudrehen ist bereits ein kleiner täglicher Beitrag zur Umweltschutz.

8. Der Herr der Deckel

Beim Kochen sollte jeder Topf beziehungsweise jede Pfanne einen Deckel haben. Dieser sollte genau passen, damit Energie gespart werden kann.
Passanten im Londoner Primrose Hill Park - SNA, 1920, 18.01.2021
Umwelt prägt das Verhalten von Menschen und Tieren in verblüffend ähnlicher Weise - Studie

9. Ab und zu mal vegetarisch

Laut der Naturschutzorganisation WWF (World Wide Fund For Nature) hat sich die weltweite Fleischproduktion seit 1961 mehr als vervierfacht (von 70 Mio auf 300 Mio Tonnen). Für die Produktion von einem Kilogramm Fleisch werden zwischen sieben und 16 Kilogramm Futter benötigt. Im Jahr 2020 summierte sich der menschliche Verzehr von Fleisch in Deutschland auf rund 57,33 Kilogramm pro Kopf, berichtetet das Portal Statista am vorigen Donnerstag. Das bedeutet, dass ein Erwachsener durchschnittlich mehr als 150 Gramm Fleisch pro Tag isst. Dabei empfiehlt aber die Deutsche Gesellschaft für Ernährung 86 Gramm pro Tag, also fast um die Hälfte weniger.

Die Haltung von Nutztieren ist teuer und belastet die Umwelt. Der Verbrauch weniger tierischer Produkte kommt der Umwelt zugute, schreibt das Portal Einfachganzleben und empfiehlt vegetarische Tage als eine hervorragende Initiative für den Klimaschutz.
Eine Abwechslung zu einer pflanzenbasierten Ernährung kann die nahrungsbedingten Emissionen um 73 Prozent verringern, behaupten Wissenschaftler von der Universität Oxford und dem schweizerischen Kompetenzzentrum Agroscope, das für landwirtschaftliche Forschung zuständig und dem Bundesamt für Landwirtschaft angegliedert ist.

10. Palmöl vermeiden

Bei der Gewinnung von Palmöl werden Treibhausgase verursacht, die die Zerstörung des Regenwaldes fördern, berichtet das Portal Sofatutor. Palmöl ist in vielen Alltagsprodukten enthalten, wie beispielsweise in Margarine, Schokolade und Lippenstift.

11. 100 Dinge

Sogar Filme sind dem übermäßigen Konsum gewidmet. Ob man wirklich nur mit 100 Dingen wie im gleichnamigen deutschen Film mit Matthias Schweighöfer und Florian David Fitz auskommen kann?
Experten raten, nur das zu kaufen, was man wirklich braucht und dabei langlebigen Dingen den Vorzug zu geben. Auf diese Weise könnte man der endlosen Unordnung ein Ende bereiten und weniger Müll entstehen lassen. Bei Textilien soll auf Bio-Baumwolle gesetzt werden, denn im Vergleich zur konventionellen werden laut Studien bis zu 91 Prozent weniger Frischwasser verwendet und schädliche Pestizide vermieden.

12. Zweites Leben geben

Recycling schont die Umweltressourcen. Alleine bei der Kleidung gibt’s beeindruckende Zahlen. So wurden laut dem US-Ministerium für Umweltschutz im Jahr 2018 insgesamt circa 17 Millionen Tonnen Textilien hergestellt und auf den Müllhalden landeten mehr als elf Millionen Tonnen.

13. Aus dem Server, aus dem Sinn

Löschen Sie irrelevante E-Mails, Fotos aus den sozialen Netzwerken und Datei-Hostings. Server, auf denen sie gespeichert werden, verbrauchen Strom.

14. Nachhaltiges Sex-Leben

Sogar das Sex-Leben kann umweltfreundlicher sein, schreibt das Magazin Vogue und empfiehlt biologisch abbaubare Kondome oder Vibratoren mit Solarantrieb.

15. Baum pflanzen

„Zu guter Letzt geht es beim Umweltschutz nicht nur um Schadensbegrenzung, sondern auch darum, Neues zu schaffen“, schreibt das Portal Sofatutor. Seinen eigenen Pflaumen- oder Apfelbaum in der Nähe zu haben, sei immer eine gute Idee – für die Umwelt und dich selbst.
Newsticker
0
Um an der Diskussion teilzunehmen,
loggen Sie sich ein oder registrieren Sie sich
loader
Chats
Заголовок открываемого материала