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Vor Klimaschutz-Gipfel: John Kerry zu Gesprächen in China eingetroffen

© REUTERS / ALY SONGDie chinesische und die amerikanische Flagge
Die chinesische und die amerikanische Flagge - SNA, 1920, 15.04.2021
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Der US-Klimabeauftragte John Kerry ist zu zweitägigen Gesprächen mit seinem chinesischen Amtskollegen Xie Zhenhua in Shanghai eingetroffen.
Die Verhandlungen sollen diese Woche stattfinden, bestätigte das chinesische Außenministerium am Mittwoch. Zu den Hauptthemen würden unter anderem die Zusammenarbeit zwischen China und den USA im Bereich des Klimawandels und die COP 26 (UN-Klimakonferenz – Anm.d. Red.) gehören.
Biden hat 40 Staats- und Regierungschefs weltweit, darunter den chinesischen Staatschef Xi Jinping, zur Teilnahme an einem virtuellen Klimagipfel am 22. und 23. April eingeladen. Von den USA und anderen Ländern wird erwartet, dass sie ehrgeizigere nationale Ziele zur Reduzierung der CO2-Emissionen bekannt geben und finanzielle Hilfe für Klimabemühungen weniger wohlhabender Staaten zusagen.
Eine Teilnahme von Chinas Staats- und Parteichef Xi Jinping wird allgemein erwartet, ist offiziell aber noch nicht bestätigt. Allerdings teilte das chinesische Außenministerium am Donnerstag in Peking mit, dass Xi Jinping auf Einladung des französischen Präsidenten Emmanuel Macron am Freitag an Klimagesprächen online mit den Regierungsspitzen Deutschlands und Frankreichs teilnehmen wird.
China und die USA sind als größte Verursacher von Kohlendioxid-Emmissionen entscheidend für einen Erfolg im Kampf gegen die Klimaerwärmung. Trotz der Spannungen in anderen Bereichen ihrer Beziehungen halten Beobachter eine Kooperation beim Klimaschutz durchaus für möglich.
Xi Jinping hat bereits verkündet, dass China vor dem Jahr 2060 klimaneutral sein will. Das bedeutet, dass nicht mehr Treibhausgase ausgestoßen werden, als die Natur oder technische Lösungen binden können. Der Ausstoß von Kohlendioxid soll vor 2030 seinen Höhepunkt erreichen.
Biden will mit dem Gipfel die Dringlichkeit des Klimaschutzes und den wirtschaftlichen Nutzen unterstreichen. Die USA wollen zuvor auch „ein ehrgeiziges Emissionsziel“ für das Jahr 2030 als neuen Beitrag für das 2015 geschlossene Pariser Klimaabkommen bekannt geben. Biden forderte andere Staats- und Regierungschefs auf, das Online-Treffen zu nutzen, um ihre Beiträge ebenfalls auszuweiten.
Darüber hinaus hatte Biden noch am Tag seiner Amtseinführung, am 20. Januar, in einem Schreiben an den UN-Generalsekretär António Guterres die Wiederaufnahme seines Landes als Vertragspartei der Übereinkunft von Paris beantragt. Die USA waren unter Donald Trump Anfang November offiziell aus diesem Abkommen ausgeschieden.
US-Präsident Joe Biden - SNA, 1920, 19.02.2021
USA sind zurück im Pariser Klimaabkommen
Nach dem Paris-Abkommen sind alle Mitgliedsstaaten verpflichtet, nationale Beiträge zum Klimaschutz (national determined contributions, abgekürzt NDC) einzureichen. Diese Selbstverpflichtungen sollen zum gemeinsam formulierten Ziel beitragen, den Temperaturanstieg auf deutlich unter zwei Grad, möglichst auf 1,5 Grad zu begrenzen. Biden will Amerika eigenen Aussagen zufolge zu einer führenden Nation beim Kampf gegen die Klimaerwärmung machen. Dafür machte er mit dem früheren US-Außenminister John Kerry ein politisches Schwergewicht zum Klima-Sonderbeauftragten des Weißen Hauses.
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