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Kinderschutzbund beklagt Instrumentalisierung von Kindern auf „Corona“-Demos

© SNA / Angelina TimofeevaCorona-Demo in Kassel
Corona-Demo in Kassel - SNA, 1920, 15.04.2021
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Der niedersächsische Kinderschutzbund ist laut der „Hannoverischen Allgemeinen Zeitung“ besorgt, dass Mädchen und Jungen von ihren Eltern auf Demonstrationen gegen die staatlichen Corona-Maßnahmen als Instrument genutzt würden.
„Das ist unverantwortlich und verstößt elementar gegen das Grundrecht auf Schutz vor Gewalt“, zitiert die Zeitung den Verbandsvorsitzenden Johannes Schmidt am Mittwoch
Nach Angaben des Kinderschutzbundes war es zuletzt am Sonntag in Cuxhaven zu entsprechenden Szenen gekommen und zwar: ein Mann habe ein Kleinkind bei einer nicht angemeldeten Demonstration von Maskenverweigerern in ein Handgemenge zwischen Teilnehmenden und Polizisten gezogen.
Vertreter der „Zero-Covid“-Initiative - SNA, 1920, 10.04.2021
Demos für „Zero-Covid“-Strategie finden in mehreren deutschen Städten statt
Solche bewusst eingegangenen Kindeswohlgefährdungen seien nicht hinzunehmen, betonte Schmidt. Auch Jugendliche würden manipuliert. Bei vielen Corona-Demos in der Vergangenheit etwa in Hannover waren Kinder als Redner aufgetreten.
Kinder dürften nie zu politischen Zwecken missbraucht werden. Wer das mache, zerstöre die Schutzfunktion der Eltern gegenüber ihren Kindern, unterstrich der Verband.
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