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Finnland nimmt Verhandlungen mit Russland über Corona-Vakzin Sputnik V auf

© AFP 2021 / Antti Aimo-Koivisto / LehtikuvaFinnlands Familienministerin Krista Kiuru (r.), Gesindheitsministerin Aino-Kaisa Pekonen (m.) und Regierungschefin Sanna Marin (Archiv)
Finnlands Familienministerin Krista Kiuru (r.), Gesindheitsministerin Aino-Kaisa Pekonen (m.) und Regierungschefin Sanna Marin (Archiv) - SNA, 1920, 15.04.2021
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Finnland nimmt demnächst Verhandlungen mit Russland über die Lieferung des Corona-Impfstoffes Sputnik V auf, meldet die finnische Agentur STT am Donnerstag unter Berufung auf eine Erklärung der Familien- und Sozialministerin Krista Kiuru.
„Finnland tritt in Verhandlungen mit Russland über den Erwerb des Sputnik-Vakzins. Das Außenministerium bereitet sich auf diese Gespräche vor“, zitierte STT aus Kiurus Erklärung.

Impfstoffmangel in der EU

Wie auch in mehreren anderen EU-Ländern mangelt es in Finnland wegen Lieferengpässen an Impfstoffen gegen das Coronavirus. Nach jüngsten Angaben wurden landesweit 83.253 Infektionsfälle registriert (Stand: 15. April). 161 Menschen werden in Krankenhäusern behandelt. 885 Patienten starben bislang mit einer Coronavirus-Infektion.

Serbien produziert bereits russisches Vakzin

Mittlerweile hat Serbien als erstes Land Südeuropas mit der Herstellung von Sputnik V begonnen. Seit Mittwoch läuft die Produktion im Belgrader Institut für Virologie, Vakzine und Sera „Torlak“. Nach Angaben des Russischen Direktinvestitionsfonds (RDIF), der das Vakzin vermarktet, trägt die Produktion in Serbien den schärfsten Standards Rechnung.

Sputnik V

Der im Moskauer Gamaleja-Institut für Epidemiologie und Mikrobiologie entwickelte Impfstoff Sputnik V ist bereits in 60 Ländern mit einer Bevölkerungszahl von rund drei Milliarden (Stand: 13. April 2021) registriert worden. Seit dem 4. März wird das Präparat von der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA) geprüft. Der positive Befund der Behörde ist eine Voraussetzung für die Zulassung des Impfstoffs in der EU. Sputnik V kommt ohne EU-Genehmigung bereits im EU-Land Ungarn zum Einsatz.
CDU-Parteichef Armin Laschet - SNA, 1920, 15.04.2021
Laschet gegen Alleingänge von Bundesländern bei Sputnik V
Die Effizienz des Präparats liegt bei 91,6 Prozent. Das Vakzin wurde auf der bereits gut bewährten adenoviralen Vektorplattform entwickelt und muss zwei Mal gespritzt werden, wobei jedes Mal ein unterschiedlicher Vektor genutzt wird. Unterm Strich ergibt sich eine längere Immunität im Vergleich zu Impfstoffen, bei denen zum Transport von Adenoviren in den beiden Spritzen ein und derselbe Mechanismus genutzt wird.
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