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Europäer trinken weniger Alkohol als zuvor – verzeichnen aber weiterhin höchsten Pro-Kopf-Konsum

Bier (Symbolbild) - SNA, 1920, 15.04.2021
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Obwohl der Alkoholkonsum in Europa zwischen 2010 und 2016 zurückgegangen ist, sind in vielen Teilen des Kontinents in der Hinsicht keine oder kaum Fortschritte zu beobachten. Das folgt aus einem am Donnerstag veröffentlichten Bericht des Europa-Büros der Weltgesundheitsorganisation WHO.
Demnach konsumierten Europäer im Alter von über 15 Jahren im Jahr 2016 durchschnittlich 9,8 Liter reinen Alkohol. 2010 seien es noch 11,2 Liter gewesen, was um rund ein Achtel mehr wäre.
In Deutschland habe man 2016 mehr als 13 Liter puren Alkohol pro Kopf getrunken. Nur in der Republik Moldau, Litauen und Tschechien sei damals eine noch höhere Menge gemeldet worden.
„Die Botschaft insgesamt ist, dass der Fortschritt sehr uneinheitlich ist“, erklärte die Chefin der Abteilung für die Gesundheitsprogramme der Mitgliedsländer, Nino Berdzuli, im Bericht.
Während der Konsum und von ihm verursachte Gesundheitsschäden im östlichen Teil der Region stark zurückgegangen seien, sei der Verbrauch in der EU nahezu unverändert geblieben, heißt es.
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Europa bleibe weiter die Weltregion mit dem höchsten Pro-Kopf-Konsum von Alkohol und dem höchsten Anteil an Alkoholtrinkern. Jeder zehnte jährliche Todesfall in der Region sei auf die organische Verbindung zurückzuführen. 2016 seien 2545 Menschen täglich und somit fast eine Million in der Region an alkoholbedingten Ursachen gestorben.
Der Bericht enthält den aktuellsten WHO-Status zum Alkoholkonsum, seinen Gefahren und Gegenmaßnahmen. Insgesamt zählt die WHO Europa mehr als 50 Länder zur europäischen Region. Dazu gehören neben der Europäischen Union auch östlichere Staaten wie Russland und die Ukraine. Die Werte aus dem Jahr 2016 sind laut der WHO die aktuellsten, die sich umfassend vergleichen lassen.
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