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Nachtnews: Bundeswehr-Abzug aus Afghanistan, Olympia-Absage nicht ausgeschlossen

© CC0 / Free-PhotosWas in der Nacht geschah
Was in der Nacht geschah - SNA, 1920, 15.04.2021
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Bundeswehr könnte bis Mitte August aus Afghanistan abgezogen werden; Freie Wähler kündigen Verfassungsbeschwerde gegen Bundes-Notbremse an; US-Demokraten wollen Erweiterung des Supreme Court vorantreiben; Raumfahrtfirma von Amazon-Gründer Bezos testet erneut Rakete; Absage der Olympischen Spiele nicht ausgeschlossen.

Bundeswehr könnte bis Mitte August aus Afghanistan abgezogen werden

Die Bundeswehr könnte nach den Plänen der Bundesregierung bereits bis Mitte August aus Afghanistan abgezogen werden. Das sagte Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer in einer telefonischen Unterrichtung der Fachpolitiker aller Bundestagsfraktionen zu den Abzugsplänen, wie die Deutsche Presse-Agentur von mehreren Teilnehmern erfuhr. US-Präsident Joe Biden hatte kurz zuvor im Weißen Haus angekündigt, dass der Abzug amerikanischer Soldaten am 1. Mai beginnen werde. Abgeschlossen wird er nach Bidens Angaben bis zum 11. September. Die Nato verkündete in Brüssel nach Beratungen der Außen- und Verteidigungsminister ihrer Mitgliedsstaaten, das Bündnis werde bis zum 1. Mai den Abzug seiner Truppen aus Afghanistan einleiten.

Freie Wähler kündigen Verfassungsbeschwerde gegen Bundes-Notbremse an

Die Freien Wähler geben im Streit um die Bundes-Notbremse nicht auf. Die Bundesvereinigung kündigte an, per Verfassungsbeschwerde am Bundesverfassungsgericht gegen die geplante Verschärfung des Infektionsschutzgesetzes vorgehen zu wollen. Mit einer Änderung des Infektionsschutzgesetzes wollen Kanzlerin Angela Merkel und die schwarz-rote Bundesregierung die Länder in ihren Kompetenzen beschneiden, sagte Parteichef Hubert Aiwanger, der in Bayern Wirtschaftsminister im Kabinett von Markus Söder ist. Der Bund sei nicht die richtige Ebene, pragmatische und sinnvolle Entscheidungen anstelle der Länder zu treffen.

US-Demokraten wollen Erweiterung des Supreme Court vorantreiben

Im jahrelangen Streit um Reformen des obersten US-Gerichts wollen demokratische Kongressabgeordnete Medienberichten zufolge einen Gesetzentwurf zu dessen Erweiterung einbringen. Der Plan, der die Aufstockung des Supreme Court von neun auf 13 Richter vorsehe, solle heute bei einer Pressekonferenz vorgestellt werden, berichteten mehrere US-Medien in der Nacht übereinstimmend. Dem Vorhaben werden allerdings geringe Erfolgsaussichten eingeräumt, da es auch unter Demokraten im Repräsentantenhaus und im Senat als umstritten gilt. In beiden Kongresskammern haben die Demokraten derzeit eine knappe Mehrheit, wären aber im Senat auf die Unterstützung der Republikaner angewiesen. Diese lehnen eine Reform strikt ab.

Raumfahrtfirma von Amazon-Gründer Bezos testet erneut Rakete

Die Raumfahrtfirma von Amazon-Gründer Jeff Bezos hat erneut eine Rakete mit Astronauten-Kapsel getestet. Der 15. Test der „New Shepard“ im Westen von Texas sei erfolgreich verlaufen, teilte die Firma Blue Origin mit. Die Rakete habe eine Höhe von rund 105 Kilometern erreicht, bevor sie zur Erde zurückgekehrt sei. Erstmals hätten auch Mitarbeiter der Firma vor dem Start und nach der Landung einige Aufgaben von Astronauten geprobt, hieß es. Der eigentliche Testflug blieb aber unbemannt. Die Firma plant, mit der Rakete künftig Privatpersonen für einen kurzen Zeitraum ins Weltall zu bringen.

Nur kleiner Teil der weltweiten Lebensräume ökologisch intakt

Nur wenige Lebensräume auf der Welt sind nach Ansicht eines internationalen Wissenschaftlerteams in ihrer Artenvielfalt noch intakt. Der Anteil ökologisch unberührter Landflächen mit intakter Tierwelt liegt bei gerade mal 2,9 Prozent, berichten die Forscher im Fachjournal „Frontiers in Forests and Global Change“. In diesen Gegenden stellten die Forscher nur einen geringen menschlichen Fußabdruck und keinen bekannten Artenverlust fest. Dazu zählten Teile des Kongobeckens, des Amazonas, der russischen Tundra oder einige Wüsten wie die Sahara.

Absage der Olympischen Spiele nicht ausgeschlossen

Weniger als 100 Tage vor Beginn der Olympischen Spiele in Japan steht weiterhin eine Absage im Raum. Die Absage der diesjährigen Spiele sei eine Option, wenn die Coronavirus-Krise zu schlimm werde, sagte der Generalsekretär der Regierungspartei laut der japanischen Nachrichtenagentur Kyodo. Bisher gibt es noch keine Stellungnahme von den Olympia-Organisatoren. Die Spiele sollen am 23. Juli beginnen.
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