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Ukrainische Streitkräfte führen Militärübung nahe der Krim durch

© SNA / Stringer / Zur BilddatenbankInternationale Militärübung Rapid Trident 2019 in der Region Lwiw (Archivbild)
Internationale Militärübung Rapid Trident 2019 in der Region Lwiw (Archivbild) - SNA, 1920, 14.04.2021
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Die ukrainischen Streitkräfte haben am Mittwoch ein Manöver an der Grenze zur Krim durchgeführt. Das teilte das Kommando der vereinten Kräfte der ukrainischen Armee in seinem Facebook-Profil mit.
Nach der Übungslegende sollte eine Panzereinheit des angenommenen Gegners mithilfe der Infanterie versuchen, die ukrainische Verteidigungslinie zu durchbrechen. Der Chef der ukrainischen Streitkräfte, Generalleutnant Sergej Najew, kommentierte:
„Bei der Erkundung wurden die wichtigsten Feuerkräfte des Gegners identifiziert. Um dem entgegenzuwirken, wurden die Panzerreserve und die Panzerabwehrartillerie eingesetzt.“
Najew betonte, das die Panzer- und Artillerieeinheiten zwar regelmäßig unter kampfnahen Bedingungen trainieren, aber jedes Mal werden die Ziele, der taktische Hintergrund und neue Inputs geändert.
Soldat der ukrainischen Armee - SNA, 1920, 12.04.2021
Außenminister Lawrow zur Lage in der Ukraine: „Diese kampfbereite Stimmung nicht nähren“
Laut der Armee wurde bei der Militärübung unter anderem auch eine Batterie von 100-Milimeter-Panzerabwehrkanonen MT-12 „Rapira“ zum Einsatz gebracht.

Lage im Osten der Ukraine

In den letzten Wochen hat sich die Lage im Donbass zugespitzt. Beide Konfliktparteien werfen einander vor, den Beschuss verstärkt zu haben. Die selbsternannten Republiken behaupten ferner, die ukrainischen Streitkräfte verlegten militärische Ausrüstung an die Berührungslinie.
Zugleich wirft der Westen Russland „verstärkte aggressive Aktivitäten“ nahe der ukrainischen Grenze vor. Der Kreml erwiderte, die russischen Truppen bewegen sich nach eigenem Ermessen auf eigenem Territorium und das sollte niemanden stören, da Russland für niemanden eine Bedrohung darstelle.
Moskau hat wiederholt erklärt, es sei keine Partei im innerukrainischen Konflikt und sei daran interessiert, dass Kiew seine politische und wirtschaftliche Krise überwindet.

Krim – ein Bestandteil Russlands

Die Krim war im März 2014 – nach gut 22 Jahren in der unabhängigen Ukraine – wieder Russland beigetreten, nachdem die Bevölkerung der Halbinsel bei einem Referendum mehrheitlich dafür gestimmt hatte. Anlass für die Volksabstimmung war ein nationalistisch geprägter Staatsstreich in Kiew.
Die ukrainische Regierung erkennt die Abspaltung der Krim nicht an. Die westlichen Staaten haben den Sturz von Präsident Viktor Janukowitsch und die von der Opposition gestellte Regierung in Kiew akzeptiert, jedoch nicht das Krim-Referendum. Nach dem Beitritt der Halbinsel zu Russland verhängten die USA und die EU Sanktionen gegen Russland und die Krim.
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