Registrierung erfolgreich abgeschlossen!
Klicken Sie bitte den Link aus der E-Mail, die an geschickt wurde

Machtkampf in der CDU/CSU um K-Frage: Mehrheit unterstützt Söder – Umfrage

© REUTERS / POOL / PETER KNEFFELBayerns Ministerpräsident Markus Söder
Bayerns Ministerpräsident Markus Söder - SNA, 1920, 14.04.2021
Abonnieren
Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) und CDU-Chef Armin Laschet kämpfen um die Kanzlerkandidatur der Union zur Bundestagswahl. Wie die „Augsburger Allgemeine“ am Mittwoch schreibt, ist der Rückhalt für Markus Söder unter den Union-Wählern besonders groß.
Laut einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Civey im Auftrag der Zeitung finden knapp sechs von zehn Bundesbürgern (58 Prozent) es richtig, dass sich Söder bereit erklärt hat, Kanzlerkandidat der Union werden zu wollen. Knapp jeder zweite Befragte (46,4 Prozent) bewertet Söders Entschluss sogar als „eindeutig richtig“. Lediglich 30 Prozent halten Söders mögliche Kandidatur für falsch, etwa jeder Achte ist unentschieden (zwölf Prozent).
Fast neun von zehn CDU/CSU-Anhängern (86,2 Prozent) meinen, Söders Bereitschaft zur Kanzlerkandidatur sei richtig – im Gegenzug zu den Wählern der AfD, unter denen nur 28,5 Prozent es so empfinden. In den politischen Lagern der SPD, der Grünen und der FDP wird die Entscheidung Söders von jeweils rund der Hälfte der Befragten als positiv bewertet.
Auch die Befragten in Bayern befürworten mehrheitlich Söders Bereitschaft, zu kandidieren. 58,5 Prozent halten die Entscheidung ihres Ministerpräsidenten für richtig, jeder Dritte (33,8 Prozent) sieht den Vorstoß als falsch. 7,7 Prozent der befragten Bayern seien unentschieden, hieß es.
CDU-Parteichef Armin Laschet - SNA, 1920, 12.04.2021
CDU-Bundesvorstand spricht sich für Kanzlerkandidatur von Armin Laschet aus
„Obwohl sich das CDU-Präsidium am Montag für eine Kandidatur Laschets ausgesprochen hatte, machte Söder bei einer Pressekonferenz am Nachmittag den Weg für seinen Kollegen aus der CDU nicht frei. Die Entscheidung in der K-Frage: vertagt”, berichtet das Blatt.
Söder setzt nach DPA-Informationen darauf, dass in der Fraktion der Rückhalt für den nordrhein-westfälischen Ministerpräsidenten nicht so einhellig sei wie am Montag in den CDU-Parteigremien. Bayerns Ministerpräsident wolle so das Meinungsbild noch zu seinen Gunsten drehen.
Zuvor hatte Söder sich dafür ausgesprochen, dass die Entscheidung über die Kanzlerkandidatenfrage der Union unter Merkels Teilnahme getroffen werden sollte. Denn „ein gemeinsamer Wahlkampf mit der Bundeskanzlerin“ sei notwendig. Ohne ihre Unterstützung könne ein Unions-Kandidat „kaum erfolgreich sein“.
Newsticker
0
Um an der Diskussion teilzunehmen,
loggen Sie sich ein oder registrieren Sie sich
loader
Chats
Заголовок открываемого материала