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Ausschreitungen und Festnahmen: Minneapolis erneut in Aufruhr

© REUTERS / LEAH MILLISAusschreitungen in Minneapolis, 13. April 2021
Ausschreitungen in Minneapolis, 13. April 2021 - SNA, 1920, 14.04.2021
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Nach dem Tod von einem jungen Schwarzen, Daunte Wright, durch einen Polizeieinsatz gab es erneut Proteste in dem US-Bundesstaat Minnesota. Laut Medienberichten kam es am Dienstagabend in Minneapolis zu Ausschreitungen und zu über 60 Festnahmen. Die betroffene Polizistin und der örtliche Polizeichef hätten bereits ihre Kündigung erhalten.
Am Dienstagabend ist es in Minneapolis, der bevölkerungsreichsten Stadt des Staates Minnesota, wieder zu Ausschreitungen gekommen. Grund dafür ist der Tod eines jungen Schwarzen, Daunte Wright, der bei einem Polizeieinsatz von einer Polizistin erschossen wurde. Angaben der „Süddeutschen Zeitung“ zufolge, habe sie im Einsatz ihren Elektroschocker mit ihrer Pistole verwechselt und den 20-Jährigen somit getötet. Sowohl die Polizistin wie auch der örtliche Polizeichef sollen bereits ihre Kündigung erhalten haben.
Im Rahmen der Aufruhr wurden über 60 Menschen in Brooklyn Center, einem nördlichen Vorort von Minneapolis, festgenommen. Hunderte von Menschen hatten sich vor dem örtlichen Polizeirevier versammelt. Die Demonstranten forderten eine unabhängige Untersuchung, welche den Tod des jungen Wrights untersuchen sollte. Die anfangs friedlichen Proteste wurden zu Anbruch der Dunkelheit laut Angaben der Behörden vor Ort gewaltsamer. Die Demonstranten sollen Flaschen nach Beamten geworfen haben. Die Polizisten setzten Tränengas und Blendegranaten gegen die Menge ein.
US-Polizei - SNA, 1920, 12.04.2021
Schwarzer bei Verkehrskontrolle in USA durch versehentlichen Schuss getötet - Polizeichef
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