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Washington sendet weitere 500 Soldaten nach Deutschland – US-Verteidigungsminister in Berlin

© AFP 2021 / KAY NIETFELDBundesverteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer begrüßt US-Verteidigungsminister Lloyd Austin am 13. April 2021 im deutschen Verteidigungsministerium in Berlin.
Bundesverteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer begrüßt US-Verteidigungsminister Lloyd Austin am 13. April 2021 im deutschen Verteidigungsministerium in Berlin.  - SNA, 1920, 13.04.2021
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Die USA stationieren 500 zusätzliche Soldaten in Deutschland. Das teilte US-Verteidigungsminister Lloyd Austin am Dienstag nach einem Treffen mit seiner Amtskollegin Annegret Kramp-Karrenbauer in Berlin mit. Für Austin ist es der erste Besuch in Deutschland.
Die Soldaten sollen im Raum Wiesbaden stationiert werden. „Diese Truppen werden die Abschreckung und Verteidigung in Europa stärken“, sagte Austin dazu.
Die Soldaten würden nach Deutschland geschickt, um Konflikte zu verhindern, „und wenn nötig, um zu kämpfen und zu siegen“. Mit der Stationierung würden unter anderem die Kräfte zur Cyber-Abwehr und elektronischen Kriegsführung in Europa gestärkt. Die Stationierung sei auch als Bekenntnis der USA zum Verbündeten Deutschland zu verstehen, sagte der 67-Jährige weiter.
Kramp-Karrenbauer sprach ihrerseits von einem sehr „starken Zeichen auch der Verbundenheit“. Man werde alles dafür tun, dass die Soldaten und ihre Familien vorübergehend eine gute zweite Heimat in Deutschland finden. Die Nato nannte sie weiter ein Team. Und Deutschland wolle hier seinen Beitrag leisten.
Der ehemalige US-Präsident Donald Trump hatte im vergangenen Sommer kurz vor seiner Abwahl den Abzug von 12.000 der rund 35.000 US-Soldaten in Deutschland als Strafaktion für die aus seiner Sicht unzureichenden deutschen Militärausgaben angekündigt. Sein Nachfolger Joe Biden hatte diesen Truppenabzug bereits gestoppt.
Nach Angaben des Bundesverteidigungsministeriums stehen bei dem Besuch die transatlantischen Beziehungen, Afghanistan, Nato, Truppenstationierung und Indopazifik als Themen auf dem Tisch.
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