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Prozess gegen Terrorvereinigung „Gruppe S.“ eröffnet

© CC0 / Pixabay/succoGericht (Symbolbild)
Gericht (Symbolbild) - SNA, 1920, 13.04.2021
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Ein Gerichtsverfahren gegen zwölf mutmaßliche Mitglieder der Terrorvereinigung „Gruppe S.“ hat am Dienstag in Stuttgart begonnen. Wie der Bayerische Rundfunk berichtet, lautet die Anklage auf Anschlagspläne gegen Moscheen und Politiker sowie auf die Vorbereitung eines Umsturzes.
Die Gründungsmitglieder der mutmaßlichen Terrorzelle sollen sich zum Ziel gesetzt haben, "mit ihrer Vereinigung die Staats- und Gesellschaftsordnung der Bundesrepublik Deutschland zu erschüttern und letztlich zu überwinden". Ihnen wird unter anderem angelastet, Gewalt gegen Muslime, aber auch gegen politisch Andersdenkende erwogen zu haben.
Der als Anführer angeklagte Werner S. aus dem Raum Augsburg, nach dem die „Gruppe S.“ von den Ermittlern benannt wurde, hatte kurz vor seiner Festnahme im Februar versucht, Waffen in seinen Besitz zu bekommen. Er soll ein Kalaschnikow-Sturmgewehr mit 2.000 Schuss Munition, eine Maschinenpistole sowie Handgranaten beschaffen wollen. Die Mitglieder der Gruppe verfügten dem Bericht zufolge bereits über 27 erlaubnispflichtige Waffen.
Chevron der Feuerwehr Hamburg - SNA, 1920, 03.04.2021
Hamburger Feuerwehr ermittelt gegen mehrere mutmaßliche Rechtsextremisten unter ihren Beamten
Die im September 2019 gegründete mutmaßliche Terrorgruppe wurde nach einem Treffen im Februar 2020 im westfälischen Minden ausgehoben. Damals soll der Kauf von Waffen vorbereitet worden sein.

30 Verhandlungstermine geplant

Bislang sind mehr als 30 Verhandlungstermine bis August angesetzt. Acht Angeklagte sollen die rechte Terrorgruppe gegründet und sich als Mitglieder beteiligt haben – zwei Angeklagte sollen dabei Rädelsführer der Vereinigung gewesen sein, so BR. Drei weiteren Angeklagten wird ebenfalls Mitgliedschaft in dieser Vereinigung zur Last gelegt, ein weiterer ist wegen Unterstützung der Vereinigung angeklagt. Sieben Angeklagten werden zusätzlich Verstöße gegen das Waffengesetz vorgeworfen.
Die mutmaßlichen Terroristen wurden am 14. Februar 2020 festgenommen. Von den zwölf Angeklagten wurden elf in Untersuchungshaft genommen, einer ist auf freiem Fuß. Einer der Festgenommenen starb nach BR-Angaben in Untersuchungshaft.
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