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Merkel zu Kanzlerkandidaten-Debatte: „Wollte, will und werde mich da heraushalten“

© SNA / Sergej Gunejew / Zur BilddatenbankAngela Merkel (Archiv)
Angela Merkel (Archiv) - SNA, 1920, 13.04.2021
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Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel hat am Dienstag in Berlin einen Kommentar zum unionsinternen Machtkampf um die Kanzlerkandidatur erneut abgelehnt, meldet die Nachrichtenagentur DPA.
Demzufolge wurde die Kanzlerin gefragt, ob sie fürchte, dass der anhaltende Wettkampf zwischen CDU-Chef Armin Laschet und dem CSU-Vorsitzenden Markus Söder dazu führen könne, dass die Union am Ende das Kanzleramt verliere.
„Ich wollte, will und werde mich da heraushalten“, zitiert die Agentur Merkel.
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Laschet und Söder werden am Nachmittag (15.00 Uhr) zu einer Sitzung der Unionsfraktion im Bundestag erwartet. In der CDU/CSU-Bundestagsfraktion sei keine Abstimmung über den Unions-Kanzlerkandidaten geplant, zitiert die Agentur Reuters den CSU-Landesgruppenchef Alexander Dobrindt.
Die Entscheidung solle in „wenigen Tagen“ fallen. Die Vorstellung beider Kandidaten in der Fraktion sei Teil des Prozesses – genauso wie die anschließende Diskussion in einer Gruppe beider Parteien, die CSU-Chef Markus Söder vorgeschlagen habe, sagte Dobrindt.
Kritik der SPD an dem Auswahlprozess wies er zurück. Die Koalition sei „monatelang“ wegen des Mitgliederentscheids über die SPD-Führung gelähmt gewesen, konterte er.
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Söder setzt nach DPA-Informationen darauf, dass in der Fraktion der Rückhalt für den nordrhein-westfälischen Ministerpräsidenten nicht so einhellig sei wie am Montag in den CDU-Parteigremien. Bayerns Ministerpräsident wolle so das Meinungsbild noch zu seinen Gunsten drehen.
Zuvor hatte Söder sich dafür ausgesprochen, dass die Entscheidung über die Kanzlerkandidatenfrage der Union unter Merkels Teilnahme getroffen werden sollte. Denn „ein gemeinsamer Wahlkampf mit der Bundeskanzlerin“ sei notwendig. Ohne ihre Unterstützung könne ein Unions-Kandidat „kaum erfolgreich sein“.
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