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Japan will gemeinsames Seemanöver mit Deutschland

© Foto : U.S. Navy / Lt. j.g. William McGoughEin japanisches Kriegsschiff der Uraga-Klasse (Archivbild)
Ein japanisches Kriegsschiff der Uraga-Klasse (Archivbild) - SNA, 1920, 13.04.2021
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Die deutsche Marine entsendet im August eine Fregatte in den Indo-Pazifischen-Raum. Die japanische Führung will dies zum Anlass für ein gemeinsames Manöver mit den Deutschen nehmen, wie die Agentur Reuters berichtet. Es soll ein starkes Zeichen gesetzt werden angesichts einer, wie Tokio es nennt, Expansion Chinas zur See.
Die deutsche Fregatte soll auf ihrem Rückweg auch eine Route durch das Südchinesische Meer fahren. Damit würde zum ersten Mal seit fast 20 Jahren wieder ein deutsches Kampfschiff das Gewässer unweit der chinesischen Küste durchqueren.
Den Vorschlag, dies zum Anlass für ein gemeinsames Marine-Manöver zu nehmen, machten der japanische Außenminister Toshimitsu Motegi sowie Verteidigungsminister Nobuo Kishi ihren deutschen Amtskollegen Heiko Maas und Annegret Kramp-Karrenbauer in einer Videokonferenz. Bisher hätten sich die Regierungsvertreter lediglich darauf verständigt, das Thema zu einem späteren Zeitpunkt zu diskutieren, heißt es in einer Mitteilung der japanischen Regierung, die die Agentur Reuters zitiert.
Darüber hinaus haben sich die Minister der beiden Länder in der Videoschalte über die Sicherheitslage im Ost- und Südchinesischen Meer ausgetauscht und die Bedeutung einer „regelbasierten internationalen Ordnung“ bekräftigt, wie aus der Mitteilung hervorgeht.
Die japanisch-chinesischen Beziehungen werden seit Langem unter anderem durch die Ansprüche Pekings auf einige unbewohnte, von Japan verwaltete Inseln im Ostchinesischen Meer belastet.
Währenddessen lässt Peking im Südchinesischen Meer künstliche Inseln als Militärstützpunkte errichten und beansprucht die meisten rohstoffreichen Gebiete dieses Gewässers für sich. Auch Chinas Nachbarländer wie Taiwan, Vietnam und die Philippinen erheben Hoheitsansprüche auf diese Territorien.
Bundesverteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer begrüßt US-Verteidigungsminister Lloyd Austin am 13. April 2021 im deutschen Verteidigungsministerium in Berlin.  - SNA, 1920, 13.04.2021
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